Der richtige Ton

Ein Song geht um die Welt #10: Knockin‘ On Heaven’s Door

Klopf klopf!

Wer ist da?

Eine neue Runde von Ein Song geht um die Welt! Dieses Mal schauen wir uns Knockin‘ On Heaven’s Door etwas genauer an.

Zu Beginn aber erst einmal noch der Hinweis, dass die Videos im Dezember 2020 alle funktionstüchtig waren, aber das kann sich natürlich im Laufe der Zeit ändern. Sollte etwas nicht mehr funktionieren, hinterlasst ruhig einen Hinweis dazu in den Kommentaren.

Wir starten natürlich mit dem Original von Knockin‘ On Heaven’s Door. Es stammt aus dem Jahr 1973 und wurde von Nobelpreisträger Bob Dylan für den Western Pat Garrett jagt Billy the Kid geschrieben. Ein großer Charterfolg war der Song jedoch nicht, in den USA langte es für #12, in England für #14. In Deutschland war der Song genau eine Woche in den Charts vertreten – #50 wurde es nur.

Auch Eric Clapton war 1975 (also nur 2 Jahre später) nicht viel erfolgreicher mit dem Song – zumindest wenn man die Charts dafür als Maßstab nimmt. Seine Version war nur in England gelistet und das auch nur mit einem mittelmäßigen #38. Bekannt geworden ist seine Version trotzdem.

Sehr viel besser lief es für Guns’n’Roses. Sie veröffentlichten ihre Version zur Hochphase der Band 1991 und eroberten damit die Charts. In England reichte es für #2 (hinter Please Don’t Go von einer Band namens KWS), in Österreich für #3 und in Deutschland und der Schweiz #5 – hier hielt sich der Song insgesamt jeweils gut ein halbes Jahr in den Charts. Ihre Version ist auch die, die ich sofort im Kopf habe, wenn ich an den Song denke.

Auch eine deutsche Band hat sich 1997 an dem Song versucht: Die Version von Selig war das Titellied des gleichnamigen und ausgesprochen gutem Til Schweiger Films. Der Band brachte es mit #30 in der Schweiz und #31 in Deutschland ihre jeweils höchste Positionen in den Singlecharts ein.

Sehr erfolgreich war der Song für Avril Lavigne. Immerhin wurde ihre Version auf YouTube mehr als 10 Millionen Mal angeklickt und steht damit aktuell unter den Top 10 Videos auf der Plattform für diesen Songtitel.

Und wenn wir schon bei erfolgreichen YouTube Videos sind, kommt man am Brasilianer Zé Ramalho nicht vorbei. Seine übersetzte Version mit dem Titel Batendo na Porta do Céu verzeichnet sage und schreibe mehr als 25 Millionen Klicks.

Kommen wir nun zu den Abgründen. Wenn es eine brasilianische Version gibt, dann gibt es natürlich auch eine deutsche Version und damit sind wir bei Mike Krüger. Auch er hat eine Version veröffentlicht, und zwar unter dem wohlklingenden Namen Nack-, nack-, nackig an der Himmelstür. Viel Spaß.

Wir heben das Niveau und sehen uns diese Version der Südkoreanerin Youme an. Stilistisch kommt sie damit aber eher bei Guns’n’Roses als bei Herrn Dylan raus.

Nicht nur in Western und in deutschen Filmen wurde der Song eingesetzt. Wenn ich nach den Klickzahlen gehe, ist auch diese Version recht populär geworden, die in der Serie The100 gelaufen ist. Gesungen wird sie von der Engländerin Raign.

Nächste Version, nächste Serie: Sense8. Hier war die amerikanische Band Antony and the Johnsons am Werk, die das Tempo noch einmal etwas nach unten fährt.

Und schließlich wäre YouTube nicht YouTube, wenn es nicht auch eine Version auf der Ukulele gäbe. Und voilá: Hier ist sie. Erschienen auf dem Kanal von Ukulele Underground.

Das muss erst einmal reichen. Wer es darauf anlegt, findet noch eine weitere schier endlose Reihe an Cover-Versionen und Beiträgen aus irgendwelchen Casting-Shows. Welche Version gefällt euch am Besten?

#1 Wonderwall#2 Under The Bridge#3 Just Can’t Get Enough#4 Mrs. Robinson#5 I Will Survive#6 Don’t Le Me Be Misunderstood#7 Billie Jean#8: Can’t Take My Eyes Off You#9 Crimson and Clover – #10 Knockin‘ On Heavens Door

5 Kommentare

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