Rock auf der Couch – Vol. VII

Sommer, Sonne, Festival! Es wird mal wieder Zeit für das große Rock auf der Couch Festival auf dieser Seite. Damals gegründet in der härtesten Corona-Zeit, liegt die letzte Ausgabe mittlerweile schon wieder über zwei Jahre zurück. Daher die Frage an euch: Habt ihr Lust zu rocken? Was?? Ich frage: Habt ihr Lust zu… äh… wie, das sagen die jungen Leute heute gar nicht mehr? Ähm… okay… Aber ist Dosenbier noch ein Ding? Naja, wie auch immer. Holt euch ein Spaßgetränk, macht es euch bequem, dreht das große Licht aus und die fetten Boxen an, Mann, und dann geht’s auch schon los. Insgesamt 56 Minuten feinste Live-Musik, viel Spaß!

Den Anfang machen Panic Shack aus Wales, die im vergangenen Jahr mit ihrem Punkrock durchtstarten konnten. Dafür brauchten sie nicht viel mehr als ein Girl Band Starter Pack, und Können und Ehrgeiz.

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Wir sind zwar noch früh am Tag, aber die US-Band Semisonic besingt bereits jetzt die Closing Time.

Der Anteil an heimischen Artists ist beim Festival dieses Mal recht gering, aber Blush Always hält tapfer die Fahne hoch! Hier singt sie das ruhige Dance Into My Head im Rockpalast.

Von der Band Brigitte Calls Me Baby kommt mein bisheriger Song des Jahres und damit das goldene Ticket für dieses Festival. Slumber Party ist aber auch ein richtiger Ohrwurm! Hier sehen und hören wir eine Studioaufnahme der US-Band. Und wer sich fragt, wer die titelgebende Brigitte ist: Es ist die Bardot, die mit dem Sänger in dessen jungen Jahre eine Brieffreundschaft pflegte.

Wahrscheinlich sind die Kanadier von Angine de Poitrine einer der skurillsten Internet-Hypes des Jahres. Aber was soll man sagen, wenn man ihrer Musik eine Chance gibt, dann macht das einfach Spaß. Hier spielen sie eine verkürzte Version von Fabienk bei der Aufzeichnung der TV-Sendung Later… with Jools Holland.

In meinen Augen gaben The Ting Tings im vergangenen Jahr ein schönes Comeback, was aber leider allgemein etwas untergegangen ist. Sei es drum, wir erfreuen uns hier heute ebenfalls an ihrem alten Hit That’s Not My Name.

Peter Doherty ist ein Phänomen. In diesem Jahr war er sowohl solo, als auch mit seinen beiden Band The Libertines und Babyshambles on tour. Langweilig wird ihm hoffentlich nicht. Hier sehen wir ihn mit den Babyshambles und sie spielen die Lead-Single ihres zweiten Albums: Delivery.

Es gab eine Zeit, als wirklich jeder die schottische Band Travis mochte und sie als das ganz große Ding galten. Spötter sagen, sie haben damals sogar den Weg für Coldplay geebnet. Die Band selbst hat sich nie so kommerzialisiert und ist sich immer mehr oder weniger treu geblieben. Wie groß sie damals wirklich waren, zeigt dieser Mitschnitt ihres Megahits Why Does It Always Rain On Me.

Für solche Stimmen wie die ihre hatte Thomas Gottschalk den Begriff Rockröhre verwendet: Bonnie Tyler. Hier gab sie bei den Grammy-Awards 1984 ihren unkaputtbaren Hit Total Eclipse Of The Heart zum Besten.

Der legendären Punk-Band The Clash fällt die große Ehre zu, gleich zwei Songs performen zu dürfen. Hier sind also London Calling und Train In Vain – was für ein Doppelpack!

Rosalía hat 2025 eines der Alben des Jahren veröffentlicht und spätestens mit dieser legendären Performance von Berghain bei den diesjährigen Brit Awards ist die Spanierin endgültig zu den ganz großen ihren Zunft aufgestiegen.

Der Kanadier Bryan Adams ist dagegen schon seit Jahrzehnten im Geschäft und immer noch eifrig am touren. Sein Hit Summer of ’69 stammt aus der Frühphase seiner Karriere und darf auch heute noch sowohl auf Rockpartys, als auch auf dem Oktoberfest gespielt werden.

Und mit diesen Klängen entlässt euch das Rock auf der Couch Festival in die Nacht. Bis zum nächsten Mal!

Was waren eure Highlights des Festivals?

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Siehe auch: Rock auf der Couch – Übersicht

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