Shake The Disease

Hoher Besuch am Mittwoch: Pabst waren angereist und gaben eine Audienz im Münchner Feierwerk. Mir fällt es zunehmend schwerer, vorab die Anzahl der Pilger einzuschätzen – so lag ich auch dieses Mal recht falsch. Das Orangehouse war für die junge Band aus Berlin nur eher mäßig gefüllt: Besonders die ganz jungen Zuhörer, die ich grade in dieser Location bei einer aufstrebenden Band erwartet hätte, haben gefehlt.

Und so war es dann auch im Saal eher etwas ruhig. Es wurde zwar durchaus interessiert zugehört, aber besonders viel Bewegung war nicht drin. Was schade war, weil live kamen die Stücke noch einmal etwas ungestümer rüber als auf den doch recht glatten Studioaufnahmen.  Die Jungs auf der Bühne spielten sich in Stimmung, gaben alles und hielten sich auch nicht mit vielen Worten an das Publikum auf. Musikalisch war das gut und abwechslungsreich, zwischen Punkrock und Stoner-Rock, eine unpeinliche deutsche Band, die auf englisch singt.

Aber offensichtlich lag ich noch ein weiteres Mal falsch mit meiner Vorabeinschätzung: Offenbar ist Shake The Disease doch nicht der ganz große Hit, wie ich gedacht hatte – er kam recht weit vorne in der Setlist und wurde vom Publikum auch einigermaßen uneuphorisch aufgenommen. Dann bin es wohl nur ich, der den Song in Endlosschleife hören könnte.




Schreibt in die Kommentare ruhig rein, wie toll ihr Shake The Disease findet und denkt mal intensiver drüber nach, wann ihr zuletzt besseres Merchandising als diese Badeshorts gesehen habt!

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