Brüder im Geiste, Schwestern auf der Bühne

Mittlerweile bin ich nicht mehr der Letzte, der bei meiner alten Firma gekündigt hat. Am Freitag Abend mich mit nem Kumpel von dort mal wieder getroffen und dann hat er es mir gesagt: In der Woche vorher hat er seine Kündigung abgegeben und fängt ab Mai an anderer Stelle wieder an. Die ist dann sogar in der Innenstadt, was mich doch recht neidisch machte. Vieles von dem, was er rund um seine Kündigung erzählt hatte, kam mir sehr bekannt vor.

Nach nun rund sechs Wochen im neuen Job fühle ich mich dort aber immer wohler, kenne mich besser aus und muss auch nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit nachfragen. Ich fühle mich dort zwar noch nicht zu Hause, aber es normalisiert sich langsam. So muss es sein. Und an den Anfahrtsweg gewöhne ich mich auch.

Nach diesem Info-Update waren wir dann im Atomic. Die Vorband spielte schon, daher kann ich über sie nicht viel sagen. Oder deutlicher: Überhaupt nichts. Die Hauptband des Abends waren die School Of Seven Bells aus New York. Sie zogen ein, für Atomic-Verhältnisse, überraschend altes Publikum an. Dementsprechend gesittet ging es dann auch vor der Bühne zu, kein Gedrängel und Geschubse.

Der Sound der Band war dann ein eher ruhiger Soundteppich. Ganz klar eine Band und ein Konzert eher zum zu hören. Und wenn man sich darauf einläßt, ein durchaus gelungenes Konzert, dass ein wenig Kopfkino entwickeln kann.

Man darf halt bei den ruhigeren Tönen nicht in Versuchung kommen, das Quatschen anzufangen und sich so die Stimmung selbst kaputt machen. Oder die beiden Schwestern auf der Bühne anzuhimmeln. Dafür kann man auch während des Konzertes mal kurz die sanitären Anlagen besuchen und sich danach ohne Probleme wieder an seinen alten Platz stellen.

School Of Seven Bells im Atomic

Die Schwestern links und rechts und irgendein Typ in der Mitte

Am Samstag versuchte der KSC dann mal wieder, ein Tor zu erzielen. Es gelang nicht, folglich verlor man 0:1 zu Hause gegen Bielefeld. Deren Held des Tages war ein gewisser Zlatko Janjic mit seinem ersten Bundesligator. Und wer hat ihn in seiner kicker-Interactive-Mannschaft? Richtig: Ich.

Wenigstens der Abend war dann besser. Ich bekam eine Vorführung von Urlaubsbildern aus Malaysia und Thailand (Strand! Sommer! Sonne!), dazu mit Thai-Curry das passende Essen.

Und nun ist es Sonntagmittag und das Wochenende damit schon wieder so gut wie gelaufen. Morgen geht die nächste Arbeitswoche los und ja: Ich freue mich drauf.

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2 Responses to Brüder im Geiste, Schwestern auf der Bühne

  1. holly says:

    “irgendein typ in der mitte” – ich hoffe das war ein scherz! =)

  2. Markus says:

    Also er gehört schon zur Band…

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