Griechenland 2018: Paros

Die Fahrt mit der Fähre von Athen nach Paros kostete 35,40€ und verlief unspektakulär. Die größte Aufregung war noch am Anfang, als ich mir einen Sitzplatz im öffentlichen Bereich suchen musste. Aber als ich den erst einmal hatte, konnte ich noch ein wenig dösen, lesen und mich an meinem reichhaltigen Hotel-Frühstück abarbeiten. Dafür hatte ich immerhin gut vier Stunden Zeit. Als es dann langsam auf Paros zu ging, strömten viele runter in den Laderaum, um dort ihre Koffer abzuholen. Und dann warteten alle Fußgängen, mit ihren Koffern bepackt, darauf, dass vorne die Laderampe auf ging, während hinter uns die PKWs und Laster bereit standen.

In Paros angekommen wurde ich von einem Taxi erwartet, welches mich direkt zu meinem Hotel nach Naoussa brachte. Dort hatte ich mich für zwei Nächte im Hotel Senia eingemietet, wo ich sehr nett begrüßt wurde – dann allerdings noch etwas am Pool warten musste, bin mein Zimmer verfügbar war. Ich bekam ein kostenloses Upgrade auf ein etwas größeres Zimmer mit eigener, kleiner Terrasse vor der Tür. Wirklich sehr hübsche Anlage, mit nettem Pool, für den es allerdings noch etwas zu frisch war, aber mit Blick auf die Bucht und mit nur ein paar Minuten Fußweg in das Zentrum der kleinen Stadt.

Naoussa war sehr übersichtlich. Ich war in der Vorsaison dort und das merkte man auch. Viele Läden und Restaurants waren noch geschlossen, überall wurde noch gewerkelt und gestrichen. Es lag immer ein leichter Geruch von Farbe in der Luft, das kennt sonst nur die Queen. Trotzdem war schon zu erkennen, was diesen kleinen Ort ausmachte: Die vielen verwirrenden kleinen, weißen Gässchen und die Restaurants mit den vielen Tischen im Freien. Wirklich hübsch!

Von wegen Erholungsurlaub! Von Naoussa aus machte ich eine leichte Wanderungen an der Plastira Bay entlang. Leider führte der Weg recht lange an der Straße entlang, die aber – Vorsaison – zu der Zeit wenig befahren war. Am anderen Ende der Bucht wartete zum einen ein kleiner Schiffs-Friedhof, zum anderen eine kleine Halbinsel mit einigen Wanderwegen über Stock und Stein, die bis zu einem Leuchtturm führten. Es machte Spaß, dort herumzustreunern, auch wenn man sich den Weg teilweise mühsam suchen musste. Aber es war dort noch sehr karg und der Wind pfiff. Dafür war fast kein anderer unterwegs.

Beim Essen war die Auswahl in Naoussa noch nicht so ganz groß – wie schon geschrieben hatten viele Restaurants einfach noch nicht offen. Gut gefallen hatte mir aber ein unglamouröser Imbiss am Hafen, in dem es ein klassisches Gyros mit Pommes und Tzatziki gab, und das Cafe Calypso, wo ich mir nach der Wanderung einen schönen Milchshake gönnte.

Die beiden Tage auf Paros vergingen recht schnell. Am Montag wurde ich wieder zurück zum Fährhafen nach Parikia gebracht, und wartete hier auf die Fähre zur Weiterfahrt nach Santorini.

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Griechenland 2018: I: Athen + II: Paros + III: Santorini

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2 Responses to Griechenland 2018: Paros

  1. Nicole says:

    Genau so, mit all den weißen häusern und traumhaften Buchten stelle ich mir Griechenland ja vor. Sieht echt toll aus, nur Schade das einige Läden noch geschlossen waren. Der Pool vom Hotel kann sich auch sehen lassen und eigene Terasse hört sich cool an.

    Das ist die neue europäische Datenschutzverordnung die ab ende Mai in Kraft tritt und leider auch uns Blogger betrifft. Hält man sich nicht dran, erwarten einen leider hohen Bußen bzw. ist die Frage inwieweit das dann auch auf Blogger angewandt wird. Denn als Hobbyblogger kann man das alles in der Form gar nicht umsetzen.

    Das habe ich leider schon öfter gehört :/.

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