Can you feel it coming

Bereits letzte Woche waren Kasabian in München. Einfach so. Ohne große Tour, nur als Aufwärm-Gig für ein Festivalauftritt irgendwo in den Alpen. Nur zwei S-Bahn-Station von meinem zu Hause entfernt. Das ist doch mal nett, oder?

Genauso unkompliziert war auch der Auftritt. Ohne Vorband betraten sie bereits arbeitnehmerfreundlich direkt nach der Tagesschau um viertel nach acht die Showbühne im ausverkauften Backstage. Und hatten ihr Publikum genau so schnell spielend im Griff.

Ich war bereits von ihrem letzten Auftritt 2011 in München mehr als begeistert. Das Konzert an diesem Tag stand dem in nichts nach. Die Stimmung war grandios, so sieht man München selten mitgehen. Klar, abgesehen von den beiden Typen, die die erste Hälfte bei uns standen und sich stoisch nicht bewegten. Während um sie herum alles mitsang, die Hände in die Höhe streckte und wild durch die Gegend hüpfte. Die Setlist war – ohne den Druck, ein neues Album bewerben zu müssen – auch sehr schön gewählt. Ein Best-Of, ein Querschnitt durch ihre bisherige Karriere.

Kasabian Setlist Backstage Werk, Munich, Germany 2013 Highlights zu benennen ist mal wieder gar nicht so einfach. Ein Fakt, der meistens für ein Konzert spricht. Alleine schon der Auftakt mit dem Dreierpack Days are forgotten / Shoot the runner / Velociraptor war ein Hammer. Mir gefielen auch die ruhigeren Sachen wie Me Plus One oder Goodbye Kiss. Dann die Kracher wie Underdog oder Empire. Und während die Menge noch bei Lost Souls Forever mitsang, verschwand die Band von der Bühne, um dann zur Zugabe und den ersten Klängen von Switchblade Smile wieder zurück zu kommen. Und als dann zum Abschluß auch noch Fire kam, trieften wahrscheinlich alle vor Schweiß.

Kasabian waren da, eine der vielleicht aktuell besten Live-Bands. Chris von shiningchris.de hat rund um das Konzert ein kleines Video erstellt, was sehr schöne Live-Schnipsel enthält. Schaut mal rein.

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