Meine neue Mitbewohnerin

Nach einigen Monaten auf der Wartelsite war es Mitte Januar nun soweit: Amazon gestattete mir endlich, einen Echo Dot zu bestellen. Die Chance habe ich gleich ergriffen und so ist vor drei Wochen Alexa bei mir eingezogen.

Angeschlossen und eingerichtet war der Echt Dot ziemlich schnell. Alexa steht mir nun bei Fragen wie diesen hier zur Verfügung:

  • Alexa, wie wird das Wetter morgen?
  • Alexa, wie weit ist Berlin entfernt?
  • Alexa, was ist mein nächster Termin?
  • Alexa, wann wird es mal wieder richtig Sommer?
  • Alexa, spiele etwas von Oasis.
  • Alexa, wo ist meine Bestellung?
  • Alexa, wie alt ist William Shatner?
  • Alexa, wie spät ist es?
  • Alexa, erzähle mir einen Witz.
  • Alexa, frage Deutsche Bahn nach einer Verbindung von München nach Frankfurt.
  • Alexa, was ist die Definition von Ironie?
  • Alexa, stelle den Timer auf 10 Minuten.
  • Alexa, wie buchstabiert man parallel?
  • Alexa, spiele Winter in Kanada.
  • Alexa, schnick, schnack, schnuck.
  • Alexa, frage Historische Ereignisse, was am 20. Juli 1973 passierte?
  • Alexa, beam mich hoch.
  • Alexa, gute Nacht.

Alles in allem ist es noch ein weiter Weg bis zum Bordcomputer der Enterprise, aber zumindest ist es eine nette Spielerei. Wenn ich frage, was es neues gibt, läßt Alexa die Tagesschau in 100 Sekunden laufen, gibt mir Neuigkeiten vom Kicker und sagt das Wetter an. Das ist doch schon mal ein guter Anfang!

Allerdings versteht sie bei weitem noch nicht alles. Man muss sich an ziemlich genau definierte Sprachbefehle gewöhnen, was insbesondere bei der Zusammenarbeit mit den Skills (das sind quasi die Apps des Systems, die Fremdanbieter zur Verfügung stellen) etwas ungelenk wirkt.

Der Unterschied zwischen dem Amazon Echo und dem kleineren Amazon Echo Dot ist, soweit ich das überblicken kann, relativ gering. Preislich liegt der Unterschied bei 120 Euro, inhaltlich wohl nur bei größeren und besseren Lautsprechern. Die machen allerdings durchaus Sinn, wenn man auch den Musik-Streaming Dienst von Amazon nutzt. Die Sprachsteuerung ist dazu nämlich ganz praktisch, auch wenn Alexa manches nicht erkennt. Ich nutze nur das kleine Amazon Music, in dem meine bei Amazon gekauften CDs und mp3s hinterlegt sind.

Eine WordPress Funktion gibt es allerdings noch nicht. So muss der Chef hier vorläufig erst einmal weiterhin selber bloggen.

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9 Responses to Meine neue Mitbewohnerin

  1. Stepnwolf says:

    Klappt das mit dem Hochbeamen?

  2. bknicole says:

    Das es sowas gibt, ist an mir schon wieder komplett vorbei gegangen. Hört sich zwar nach einer lustigen und netten Spielerei an, aber brauchen tue ich das im Moment noch nicht. Wobei ich glaube, dass in der Zukunft, wenn das ganze etwas mehr ausgereift ist, wohl jeder so ein Ding besitzen wird.

    Danke auch für dein liebes Kommentar. Ja das denke ich mir derzeit auch jeden Monat. Das ist ja schade, dass der nicht so gut ist. Der Trailer sah echt nicht verkehrt aus, gut aber manchmal beinhalten die ja die besten Szenen und im Film kommt dann nichts mehr.
    Du darfst gerne Eigenwerbung für dich machen ;) . Ist ja für meine Leser auch Hilfreich, wenn sie da auch schon eine Rezension zu lesen können.
    Also ich dachte jetzt, dass du ein rießiger 50 Shades of Grey Fan bist :P . Wobei ich muss sagen, dass damals auch echt viele Männer im Kino waren, aber wsl wohl eher gezwungenermaßen mit der besseren Hälfte.

  3. ide02 says:

    Ich bin auf die Zukunft gespannt. Wie geil wäre das denn, wenn ich vom Bett aus die Heizung ansteuern könnte (ohne Smartphone…rein stimmlich)?! Momentan würde das mein Aufstehleben stark verbessern. ;-)

    • ide02 says:

      Nachtrag:
      Oh, ich habe mal wieder die Zukunft etwas verpennt. ;) Gestern Abend wurde mir demonstriert, dass ich sogar Siri einfach anreden kann und sie mir sagt (oder auch nicht), was ich wissen will. Ohne einen Knopf zu drücken. Wieder was gelernt…aber meine Heizung macht sie trotzdem nicht an. ;)

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