Espana 2016: Von Valencia nach Barcelona – Teil 3

Teil 3: Barcelona

Es fiel uns ja schon ziemlich schwer, unsere schöne Wohnung am Meer wieder zu verlassen. Aber was soll man machen – immerhin wartete Barcelona auf uns! Und nach der Ruhe und Abgeschiedenheit der letzten Tage waren wir nun fit genug für den Großstadttrubel.

Wie war’s denn?

Barcelona war wieder ein Traum. Eine meiner Lieblingsstädte, das hat sich seit meinem letzten Besuch 2010 nicht verändert. Die Stadt hat so viele verschiedene Facetten und man kann so viel machen und anschauen. Die Stadt hat einen Strand, gutes Wetter und eine schöne Atmosphäre. Oh Barcelona, zu dir komme ich bestimmt noch mal zurück!

Was habt ihr euch denn so angeschaut?

So einiges. Barcelona bietet dafür ja auch genug. Ganz klassisch natürlich erst einmal die Rambles, beginnend am Placa de Catalunya, mit einem Abstecher in die Boqueria, wo es Schinken und Salami to go gab, bis hinunter zum Hafen und dann weiter zum Strand von Barceloneta. Wahrscheinlich waren auf der Strecke mehr Touristen als Einheimische unterwegs, aber es gehört halt dazu.

Von Barceloneta ging es mit der Seilbahn dann weiter über den Hafen auf den Montjuic, von wo aus man einen schönen Blick über die Stadt hat.

Ebenfalls ein Pflichtprogramm ist der Besuch der Sagrada Familia. Wir hatten ein Online-Ticket, was uns etwas die Wartezeit am Eingang gespart hat. Über die Außenfassade der Kirche lässt sich ja streiten, so übervoll und vielleicht auch kitschig wie sie ist. Aber wenn man erst einmal im Innenraum ist, ist man total überwältigt. Das Licht ist unglaublich. Die Größe ist beeindruckend. Die Säulen, die wie Bäume wirken, sind gigantisch. Ganz oben, wo sich der Dunst der Besucher sammelt, entsteht eine märchenhafte Atmosphäre. Mit dem Aufzug gelangt man in die Türme und überblickt von hier die ganze Stadt. Das war wirklich ein lohnenswerter Besuch.

Auch der Park Güell ist einen Ausflug wert. Für den Innenbereich sollte man sich aber im Vorfeld um Tickets kümmern. Wir hatten es nicht gemacht und kamen deshalb nicht in den Innenraum. War aber nur halb so wild, der Außenbereich des Parks ist auch riesig, verspielt, und abseits der Hauptweg recht ruhig. Und von einzelnen Aussichtspunkten aus eröffnet sich wieder der Blick über die Stadt aufs Meer.Dann gibt es natürlich auch noch das Barri Gòtic, der mittelalterliche Kern der Stadt mit seinen engen Gäßchen und den kleinen Geschäften. Den neuen Olympischen Hafen, wo besonders am Abend noch recht viel geboten wird. Die eindrucksvollen Prachtstraßen in der Eixample. Der schöne Parc de la Cituadella. Es gibt einfach so viel zu sehen!Wir waren also gut beschäftigt. Nicht mal in einem Museum waren wir, weil die Zeit gefehlt hat. Dabei hätte es sogar ein Schinkenmuseum gegeben!

Und, was gab es zu essen?

Unsere Essenauswahl war dieses Mal nicht ganz so glücklich. So landeten wir einmal in einem Tapas-Restaurant, wo am Ende nur tot-fritierte Sachen vor uns standen. Danach war mir etwas übel. Einmal saßen wir in einem Studentenladen (ohne Wertung), wo es ca. 100 verschiedene kleine Sandwichs gab und ich eigentlich nur weg wollte (aber zugebeben, nur mir hatte es nicht gefallen, aber vielleicht hatte ich einfach die falschen Erwartungen an ein Dinner).

Aber kommen wir zum Positiven – drei Sachen kann ich tatsächlich uneingeschränkt empfehlen! Für die Burger-Freunde unter euch sollte das Makamaka Beach Burger Cafe einen Besuch wert sein, günstig gelegen in der Nähe des Strandes. Ein guter Burger, und die Pommes dazu waren hier megagut! Sehr gefreut hatte ich mich, einen original argentinischen Empanadas Laden zu finden. Ich liebe ja diese kleinen Teigtaschen. Und an unserem letzten Abend fanden wir schließlich beim schlendern durchs Barri Gòtic ein Tapas-Restaurant, was den Namen tatsächlich auch verdient hatte. Schöne Auswahl, leckeres Essen, schöne Räume, besucht das La Puntual! Burger und Tapas nun auf den Fotos:Irgendwelche Souvenirs mitgebracht?

Ja, gleich zwei. Zum einen habe ich mir in der Boqueria eine schöne Salami gegönnt – die auch gleich fachmännisch fürs Flugzeug verpackt wurde, zum anderen kaufte ich in einem kleinen Laden im Barri Gòtic ein T-Shirt, direkt vom Künstler. Und fast hätte ich mir dort auch noch Wandschmuck gekauft: Ein Back to the Future Motiv, das auf eine kleine, knallrot lackierte Holzpalette gemalt war. Jedes Motiv ein Unikat. Dummerweise hatte ich nicht genug Bargeld mit und meine EC-Karte nicht einstecken. Deshalb hängt es vielleicht jetzt immer noch in diesem Laden. Wer demnächst mal in Barcelona ist, möge bitte danach Ausschau halten.

Wo habt ihr eigentlich gewohnt?

Das war zur Abwechslung dieses Mal in einem richtigen Hotel. Es war das SB Diagonal Zero, das etwas außerhalb des Zentrums liegt aber mit der U-Bahn in wenigen Minuten zu erreichen ist. Das Zimmer war schön groß, die Leute an der Rezeption hilfsbereit und vom Pool aus schwebte man ein wenig über der Stadt und sah über die naheliegenden modernen Gebäude und das Meer.

Und damit endete der Urlaub schon. Die knapp zwei Wochen Spanien waren vorbei und kam einem die Zeit am Anfang noch recht lang vor, verflogen die letzten Tage gradezu.

Spanien, immer wieder eine Reise wert. Und jedes Mal nehme ich mir vor, mein verlorenes Spanisch wieder aufzufrischen. Vielleicht dann fürs nächste Mal. Hasta luego!

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Teil 1: Valencia + Teil 2: Costa Dorada + Teil 3: Barcelona

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2 Responses to Espana 2016: Von Valencia nach Barcelona – Teil 3

  1. bknicole says:

    In Barcelona war ich auch noch nie, will aber natürlich unbedingt mal hin. Finde die Stadt hat einfach viel interessantes zu bieten, vor allem auch an alten Bauten und da stehe ich ja drauf. Das Essen sieht übrigens verdammt lecker aus und auch hier finde ich euer Hotel wirklich wieder schick. Der Pool ist ja genial und die Aussicht wirklich grandios, da wird man glatt neidisch. Jedoch kann ich auch verstehen, dass es euch schwerfiel eure vorherige Wohnung zu verlassen, die war ja echt ein Traum.
    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    An die Europameisterschaft hatte ich ja gar nicht gedacht, als ich den Beitrag getippt hatte, da war die noch so weit entfernt xD. Aber stimmt, wirklich überraschend, dass dann so viel im Kino läuft, ich glaube das war bisher auch immer anders. Auf die beiden freue ich mich auch sehr, hoffe aber das sie die Qualität ihrer Vorgänger halten können. Nee Money Monster hatte ich letzten Monat nicht mit dabei, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass der Trailer schon den ganzen Film erzählt, aber vielleicht liege ich damit auch falsch?

    • Nummer Neun says:

      Also Barcelona kann ich wirklich nur empfehlen. Die Stadt wird einfach nicht langweilig! Das Hotel war gut, durch die nahgelegene Messe war es aber eher eines für Geschäftsreisende. Aber solche Hotels sind dafür meistens sauber und professionell, was ja nicht so schlecht ist.

      Money Monster fand ich gut – man bekommt das, was der Trailer verspricht. Kein Film, der besonders anspruchsvoll daher kommt, sondern einfach nur spannende Unterhaltung bietet.

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