Der richtige Ton

Das „Rock auf der Couch“ Festival – Vol. 3

Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe des Rock auf der Couch Festivals! Auch heute gibt es wieder ein buntes Programm mit Live-Videos von den größten Hits der 1970er, 1980er, 1990er und dem besten von heute!

Nehmt euch etwas Zeit, zwei bis drei Dosenbier und labbrige Asia-Nudeln – das Programm umfasst heute Videomaterial mit einer Länge von 76 Minuten! Es gibt große und kleine Live-Auftritte zu genießen. Sie scheinen aus einer längst vergessenen Zeit zu stammen, sehen wir hier die Fans doch dicht an dicht schwitzen, hüpfen und singen. Viel Spaß!

Los geht es mit den Yeah Yeah Yeahs mit Frontfrau Karen O. Sie zeigen in Glastonbury 2009 gleich mal an, was uns hier heute erwartet. Ladies and gentleman, let’s have a Date With The Night!

Und weiter geht es mit dem Duo Deap Vally und Post Punk. Etwas wackelig wurde es 2016 im Amsterdamer Paradiso aufgenommen.

Etwas ruhiger wird es jetzt mit Will Varley. Er trat 2015 bei einer Sofar Sounds Veranstaltung in London auf und welche Reihe würde besser zu Rock auf der Couch passen? Hier ist sein We Don’t Believe You.

Wir bleiben ruhig, wechseln aber zurück in die große Halle. Noch im März 2020 traten die Australier von den DMA’s in London auf und spielten u.a. mit Delete ihren vielleicht besten Song. Holt die Feuerzeuge raus oder macht die Handylampen an!

Weiter geht es mit einer Band aus meiner hessischen Heimat. Die Punkband The Bates wurde in den 1990ern überwiegend durch ihre Coversongs überregional bekannt, von denen Billie Jean vielleicht der berühmteste ist. Der kurze Ruhm hat sie bis nach Tokio gebracht, wo sie den Song im Jahr 2000 spielten.

Den jüngeren unter meinen Leseren muss man es vielleicht noch mal erklären: Ozzy Osbourne war vor seiner Karriere als Reality-Star ein Sänger einer sehr relevanten Heavy Metal Band namens Black Sabbath. Ihr größter Hit war Paranoid, den sie hier 1970 in Paris spielten. Aufgrund der Rechtesituation müsst ihr allerdings einmal mehr klicken, da ihr den Clip nur direkt bei YouTube sehen könnt.

Vom Prince of Darkness nun zu Rick Astley. Lasst euch zur Feier des Tages mal ganz offensichtlich rickrollen und feiert mit den Besuchern des Isle of Wight Festivals 2019 zu Never Gonna Give You Up. Never gonna let you down. Never gonna run around and desert you. Never gonna make you cry. Never gonna say goodbye. Never gonna tell a lie and hurt you

Wir bleiben mit Forever Young in den 1980ern. Sänger Marian Gold von Alphaville klingt auch 2019 noch erstaunlich gut und der Song ist für mich eh zeitlos geblieben. Kitschig? Vielleicht. Schön? Ganz sicher.

Guano Apes vertreiben die soften Pop-Nummern und hauen mit Open Your Eyes so richtig auf den Putz. Aufgenommen auf dem Serengeti Festival im Jahr 2014.

Weiter geht es mit der laut Wikipedia Godmother of Punk: Patti Smith. Im altehrwürdigen Rockpalast gibt sie 1979 Because The Night zum Besten. Der Song ist in Zusammenarbeit mit Bruce Springsteen entstanden.

Pulp sind eine der klassischen Bands des Britpops, die für mindestens zwei der großen Hites der Ära stehen. Einer davon ist das epische Common People, das sie hier 2011 in Reading spielen.

Von eben dort stammt auch dieser Clip von Green Day aus dem Jahr 2013. Hier spielen sie keinen ihrer großen Punksongs, sondern mit Boulevard Of Broken Dreams ein eher ruhigeres Lied, das aber vom Publikum auch sehr gut angenommen wird.

Kommen wir nun zu den Headlinern und gleichzeitig dem Abschluß des heutigen Abends: Queen und ihr wirklich legendärer Live Aid Auftritt im Wembley Stadion 1985. Knapp 21 Minuten für die Ewigkeit. Es ist ein Triumphmarsch. Ob es wohl jemals einen besseren Auftritt gegeben hat? Zur Vollständigkeit die Setlist: Bohemian Rhapsody, Radio Ga Ga, Hammer to Fall, Crazy Little Thing Called Love, We Will Rock You und We Are the Champions.

Das Feuerwerk erlischt, die Wunderkerzen gehen aus, die Flutlichter wieder an. Wir haben es geschafft! Das war Rock auf der Couch Nummer 3 – ich hoffe, ihr hattet euren Spaß. Nehmt euren Pfand wieder mit und hinterlasst die Couch bitte so sauber, wie ihr sie anfangs vorgefunden habt. Kommt gut nach Hause!

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Siehe auch: Rock auf der Couch Vol 1 // Rock auf der Couch Vol 2

7 Kommentare

  • Doreen

    Ein rockig-guter Beitrag! Hier sind einige Künstler dabei, die ich bisher nicht auf dem Schirm hatte, zum Bleistift: Will Varley und die DMA’s. Werde ich mal im Ohr und Auge behalten. 🙂

    Später werde ich mal bei Rock auf der Couch Vol. 1 und Vol. 2 vorbeischauen. Beide habe ich bei dir bisher total übersehen. Das Beitragsbild finde ich übrigens auch genial.

    • Nummer Neun

      Vielen Dank! Sehr schön, wenn ich dir etwas Neues empfehlen konnte! Der Clip von den DMA’s ist wirklich richtig gut, bei Will Varley bin ich mir nicht sicher, ob er nicht auf kompletter Konzertlänge noch besser wirkt, weil er sehr viele Geschichten drumherum erzählt.

  • S.Mirli

    Nachdem ich schon bei deinem letzten Couch-Music-Festival dabei war, war es mir eine absolute „Party“ auch bei dieser live dabei gewesen zu sein. Zu deiner Songauswahl kann man dir nur gratulieren und ich hoffe doch schwerst, es gibt eine Fortsetzung (und ich sags gleich, die Flecken auf der Couch, das war nicht ich 😉
    Alles, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

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