Me First and the Gimme Gimmes

Wie oft kann man einen Witz wiederholen, bevor er langweilig wird? Wenn es nach den Me First and the Gimme Gimmes geht, dann wohl so einige Male. Sie sind eine US-Coverband, die bekannte Songs in der Geschmacksrichtung Punkrock spielen. Die Mitglieder sind hauptberuflich in solchen Bands wie Bad Religion, Foo Fighters oder Lagwagon unterwegs. Hier touren sie hobbymäßig durch wesentlich kleinere Hallen – und haben sichtlich ihren Spaß.

Die Fans ebenso, die Stimmung im Backstage war richtig gut – in der Mitte wurde immer ausgelassener gepogt, an den Seiten lauthals mitgesungen. Die Band hatte an diesem Abend die großen Hits dabei, die Hits der anderen. Highlights waren ihre Versionen von Jolene (Dolly Parton), All My Loving (Beatles), I Will Survive (Gloria Gaynor), Mandy (Barry Manilow), Country Roads (John Denver), Heroes (David Bowie, auf deutsch), Uptown Girl (Billy Joel) und natürlich I Believe I Can Fly (R. Kelly). Mag man sich vielleicht bei teilweise faden youTube Clips nicht vorstellen, aber live ist das großes Kino! Immer kurz vor der Hermes House Band, aber immer die Kurve bekommend. Anderthalb Stunden Punkrock Songs, da wächst die Setlist schnell an.


(Alles keine Live-Videos aus München, egal. Mittlerweile kann er den Text von Uptown Girl auch auswendig). Wer sie mal auf einem Festival sehen kann, unbedingt hingehen!

Als Vorband war übrigens The Prosecution mit dabei, eine mir bis dazu unbekannte deutsche Ska-Punkband. Die machten und hatten auch Spaß, ein paar Bläser auf der Bühne sind ja nie verkehrt. Im Herbst auf eigener Tour.

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