Königsmörder

Montag abend, das Orangehouse im Feierwerk. Jugendzentrumatmosphäre. Die Engländer von To Kill A King geben ihr letztes Deutschland-Konzert auf dieses Tour. Dank Gewinnspiel sind wir hier gelandet. Nach drei youTube Clips im Vorfeld wußte ich nicht so richtig, was ich von der Band erwarten sollte.Der Sänger der Band kam zuerst auf die Bühne und spielte den Eröffnungssong ganz alleine, nur von seiner Akkustikgitarre begleitet. Angenehm starke Stimme, aber ob das den ganzen Abend trägt? Nach dem ersten Lied kam der Rest der Band dazu. Außer der Drummer. Der hatte sich vor der Tour die Hand gebrochen. An einem Kühlschrank. Seitdem schickt ihm die Band von ihrer Tour aus Bilder von Kühlschränken und mit dem Text das hätte jedem von uns passieren können. Und ganz ehrlich: So wie er diese Geschichte erzählt hatte, damit hatten sie mich für diesen Abend.

Die Songs kannte und kenne ich leider immer noch nicht mit Namen. Aber ich kann sagen: Das Konzert war schön, ausgewogen zwischen ruhigen und emotionalen Sachen und etwas flotteren Stücken. Das Publikum war gut dabei, sang und klatschte mit und freute sich auch über jede Stelle, an der es ein wenig lebhafter wurde. Es war also ein guter Abend.

Am nächsten Tag hörte ich mir noch einmal ein paar Clips auf youTube an, die gefielen mir dann wieder nicht ganz so gut. Das kann man jetzt so oder so sehen, aber positiv formuliert: Live sind sie richtig gut.

Trotzdem jetzt aber noch ein Video von youTube: Cold Skin. Einbetten, solange man noch darf.

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