Rückblick 2019, Ausblick 2020

Was denn, noch ein Rückblick auf das vergangene Jahr? Ja, aber eigentlich nehme ich nur dadurch etwas Anlauf, um einen Ausblick auf 2020 zu geben. 2019 ist dagegen dann endgültig abgeschlossen. Das sichere Signal für mich ist dabei immer, wenn mein Fotobuch für das vorherige Jahr angekommen ist. Dann kann sich der Blick nach vorne wenden.

Beruflich war es ein schwieriges Jahr. Recht früh war schon klar, dass sich an meiner beruflichen Situation etwas ändern würde. Konkreter wurde es dann kurz nach meinem großen Urlaub im Juni, was dann schließlich in meinem Abschied im Oktober gipfelte. Schade, es ließ sich leider nicht ändern, es war der beste Job, den ich bisher hatte, aber er war doch auch recht zehrend, wie mir erst danach bewußt geworden ist. Die Alternative, die man mir anbot, war keine gute Ausweichmöglichkeiten, so dass ich mich am Ende lieber ausbezahlen ließ.

Privat war es dagegen auf jeden Fall ein gutes Jahr. Ich war oft unterwegs, konnte meinen Freudneskreis festigen und erweitern. Konzerte, Parties, Essen und Trinken mit Freunden – wie sagt man so schön? Richtig altersgerecht war das wohl nicht. Aber der Umgang mit jüngeren hält einen selbst jung und nun ja, Alkohol soll ja auch konservierende Fähigkeiten haben. Und was soll’s, mittlerweile macht man Sachen bewußter. Man macht Sachen, auf die man selbst Lust hat und kümmert sich nicht mehr so darum, was andere darüber denken. Und man macht Sachen dagegen nicht mehr, nur weil man glaubt, man müsse es machen oder weil man mitgehangen, mitgefangen ist.

In der Welt war ich ebenfalls oft unterwegs, die angesammelten Flüge waren schon reichlich, das muss ich zugeben. Neben dem großen Urlaub in Kanada fielen insgesamt drei Dienstreisen nach London an. Und als dann der Trend im Job klarer wurde, setzte auch ein gewisser Fluchtreflex ein, der in einigen weiteren Kurztripps gipfelte. Die waren auch toll, ich habe dort viel erlebt, aber sie waren auch ziemlich stressig. Was vielleicht auch nicht das schlechteste zu der Zeit war, um etwas Ablenkung zu haben. Und dann die letzten beiden, die freien Monate, sie vergingen wie im Flug. Mit Marrakesch als Highlight – und in der Vorweihnachtszeit war ja dann eh ständig etwas los.

Nicht ganz so flüssig läuft die Jobsuche von der Hand. Wie lange sich jede Bewerbung für sich zieht, das habe ich tatsächlich etwas unterschätzt. Man wartet Wochen auf eine Reaktion, Vorstellungsgespräche werden weit im Vorfeld ausgemacht und dann muss man wieder warten. Dazu kamen jetzt noch die Wochen über die Feiertage, wo quasi gar nichts vorwärts ging. Das ist nervtötend. Zumal ich ja den Anspruch habe, einen gewissen Schritt zu machen, sei es nach vorne oder wenigstens zur Seite. Das heißt so lange ich noch den Puffer habe, schaue ich mir sehr genau an, auf was ich mich bewerbe und auf was nicht, auch wenn das bedeutet, dass wahrscheinlich viele Sachen mit dabei sind, die vielleicht etwas zu ambitioniert sind im Moment.

Der Ausblick auf 2020 enthällt noch viele Ungewissheiten. Wann und wie geht es beruflich weiter? Das ist dabei die entscheidende Frage. Ohne Arbeit keinen Urlaub, so hängt auch diese Frage in der Luft. Wobei das okay ist, etwas größeres im Sinne von einer Fernreise stand für diese Jahr eh nicht unbedingt auf dem Plan. So werden es wohl eher Kleinigkeiten werden oder was schönes in Europa. Sicher ist im Moment nur ein langes Wochenende in Hamburg, wenn der KSC dort im Februar spielt, und ein paar Tage in Berlin im Mai, wenn Frank Turner dort sein Lost Evenings Festival spielt.

Der Sommer bietet dann hoffentlich auch ein paar Highlights. Es steht mal wieder eine Europameisterschaft (Fußball, Männer) an, die in diesem Jahr in ganz Europa ausgepielt wird. Eine interessante Idee für das Format, klingt sogar recht vernünftig. Es stellt sich nur die Frage, ob nach dieser abstrusen Auslosung dann beim Turnier selbst eine vergleichbare Stimmung aufkommt, wie bei einem Turnier mit einem klassischen Ausrichter. Wie auch immer, wir werden es sehen, und ich freue mich, dass ich zwei der Spiele live in der Münchner Allianz Arena sehen kann. Ebenfalls im Sommer: Insgesamt zu Dritt wollen wir unsere runden Geburstage da ganz groß (nach-)feiern. Ich als Kind des Winters freue mich besonders darauf, bei warmen und hoffentlich sonnigem Wetter feiern zu können. Wir sitzen jetzt bereits an der Location-Suche, was gar nicht so einfach ist. Und sonst so? Mal sehen.

Das Jahr fängt an und ich habe bisher noch nicht so richtig den Überblick, was es bringen wird. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das eine ungewohnte Situation. Ein Jahr des Ungewissen. Unangenehm ist es bisher aber noch nicht.

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Listen Up! 2019 – (III) Sonstiges

Schlußspurt! Die letzten Jahresrankings für 2019, der letzte Eintrag von 2019. Noch einmal tief durch atmen – und los:

Die 5 besten Romane des Jahres

Immerhin acht Romane waren es in diesem Jahr. Es hätten mehr sein können, aber dafür hat schon der erste Band von Krieg und Frieden zu viel Zeit gefressen. Ein guter Roman unterhält nicht nur während man ihn liest. Sondern er bleibt im besten Falle auch danach noch lange im Kopf. Die besten fünf Romane von den acht in diesem Jahr waren:

5. Lew Tolstoi – Krieg und Frieden (Band 1) (1868)
4. Arthur C. Clarke – Erdlicht (1955)
3. Ernest Hemingway – Der alte Mann und das Meer (1952)
2. Jonathan Franzen – Die Korrekturen (2001)
1. Kazuo Ishiguro – Alles, was wir geben mußten (2005)

Und damit war gleich der erste Roman, den ich dieses Jahr gelesen hatte, auch der Beste. Leider konnte die Verfilmung nicht ganz mithalten. Jonathan Franzen taucht nicht das erste Mal in meinen Highlight-Listen auf. Danach folgen in meinem Ranking die Klassiker. Insgesamt eine sehr gute Auswahl in diesem Jahr.

Die 5 besten Hotels des Jahres

Dank digitalem Kalender kann ich genau sagen: Ich habe in diesem Jahr 54 Nächte nicht in München verbracht! Das sind noch einmal deutlich mehr als im vergangenen Jahr, als der Zähler bei 36 stand. Der große Urlaub und die freie Zeit in den letzten Monaten (incl. einer leichten Fluchttendenz in den Monaten davor) machen sich in dieser Statistik bemerkbar. Die meisten Übernachtungen (13) entfielen auf die Heimat – fairerweise habe ich die Unterkunft bei meinen Eltern aber nicht mit in das Ranking aufgenommen. Viel Zeit verbrachte ich ebenfalls in Kanada (mit zwei Übernachtungen im Zug), in Marrakesch und geschäftlich in London.

Das hier sind die bemerkenswertesten Hotels, in denen ich in diesem Jahr untergekommen bin:

5. Lossiranta Lodge (Savonlinna, Finnland)
4. Holiday Inn Ottawa Downtown (Ottawa, Kanada)
3. Air BnB Riad Mado (Marrakesch, Marokko)
2. Radisson Blu Mercer Street (London, England)
1. Radisson Niagara Falls (Niagara Falls, Kanada)

Scheint so, als wären die zentralen Kriterien die Lage und das Platzangebot gewesen, vor allem das Hotel an den Niagarafällen konnte bei beiden voll punkten. Zugegeben, viel Platz hat man in einem Hotel in London natürlich nie, dafür konnte das dieses Manko mit einem tollen Frühstück ausgleichen.

Die 3 besten Museen des Jahres

In diesem Jahr war ich oft in Museen oder in Ausstellungen. Auch in München habe ich versucht, mir einige Sachen anzuschauen, macht man ja sonst meist immer nur im Urlaub. Das hier waren insgesamt die drei besten, die ich in diesem Jahr gesehen habe:

3. Museum of Illusions, Toronto
2. Natural History Museum, London
1. Natur-Historisches Museum, Wien

Zufall, dass zwei ähnliche Museen ganz vorne stehen? Wahrscheinlich nicht. Neben der Art der Ausstellung haben sie auch noch eine wunderschöne, klassische Architekturgemeinsam (unten im Bild das aus Museum aus London). Deutlich kleiner ist das dritte Museum auf der Liste, hier brauchte man nicht mehr als eine Stunde zu investieren, hat in dieser aber trotzdem seinen Spaß und einige Fotos für Instagram geschossen.

Die 5 Schwärmereien des Jahres

Mittlerweile eine Rubrik mit Geschichte! 2016 nannte ich hier Meghan Markle – inzwischen ist sie Prinzessin. 2017 war Emilia Schüle dabei – nun wohl eine der begehrtesten deutschen Schauspielerinnen. Und in diesem Jahr? Dieses Mal sind es diese fünf Kandidatinnen, aufgeführt in alphabetischer Reihenfolge und bekannte aus Film, Fernsehen und der Musik. Instagram-Influencer sind dementsprechend hier nicht vertreten.

Jana Azizi: Irgendeine Sky Sport News Moderatorin schafft es doch immer in dieses Rubrik. Vielleicht sollte ich doch den Startsender an meinem Decoder mal ändern?

Stephanie Beatriz: Wer sich so grummelig und verschlossen durch eine Comedy-Serie (Brooklyn Nine Nine) kämpft und dabei noch eine gute Figur abgibt, der muss einfach in diese Liste.

Nat Foster: Die Sängerin von Press Club trat in diesem Jahr gleich zweimal in München auf uns zeigte sich ohne Berührungsängste zum Publikum. Das Hemd wollte ich mir eigentlich nicht mehr waschen.

Lily James: Von ihr geht eine seltsame Faszination aus. Schon in vielen Produktionen gesehen (wie Downton Abbey, Yesterday, Krieg und Frieden, Stolz und Vorurteil und Zombies) scheint sie doch immer das gleiche zu spielen: Die Frau, die sich nach einem Beschützer sehnt und ihn anhimmelt. Kein furchtbar modernes Frauenbild und eigentlich auch erst recht nicht meines, aber irgendwie…

Noël Wells: Der Love Interest aus Master Of None ist selbstbewußt, albern, erfolgreich und arbeitet in der Musikindustrie. Also die Rolle. Die Schauspielern hat sich damit aber einen Platz auf dieser Liste erspielt.

Die 5 meist geklickten Artikel des Jahres (aus diesem Jahr)

Zwar nehmen die Klicks auf diesen Blog weiterhin kontinuierlich ab, es liegt allerdings in der Natur der Sache, dass es immer Artikel gibt, die mir gelesen wurden als andere. Das hier sind die meist geklickten Artikel aus diesem Jahr, die ich auch in diesem Jahr geschrieben habe. Die erfolgreichsten fünf Artikel aus 55 (im vergangenen Jahr waren es noch 59, 2018 sogar noch 74 Artikel) waren:

5. Kanada 2019: VI Niagara Falls
4. Der Monatsrückblick August 2019
3. Kanada 2019: I Vancouver
2. Nummer Neun from the Blog (2019)
1. Alexa, wie spät ist es?

Das ganz vorne ein eher technischer Eintrag gelandet ist, das hat mich schon etwas überrascht. Aber wahrscheinlich war er sehr Suchmaschinen-freundlich. Dahinter meine Bestandsaufnahme des Bloggens von Anfang des Jahres. Es freut mich auch sehr, dass sich gleich zwei Einträge zu meinem Kanada-Urlaub im Ranking weit oben platzieren konnten.

Der Trend 2019

Der Trend bei den Abrufzahlen aus den vergangenen Jahren hat sich fortgesetzt, wieder waren es rund 24% weniger Klicks auf dieser Seite bei zugegebenermaßen auch 7% weniger Einträgen. Die Blogger-Welt wird immer zu ihrer eigenen Nische, von Bloggern für Blogger, wenn man mal von den ganz großen absieht, die eher ein journalistischen Anspruch haben. Aber als virtuelles Tagebuch ist diese Form wohl nicht mehr so zeitgemäß, hier haben die Social Media Plattformen deutlich mehr Power. Das ist mittlerweile einfach so, damit muss man leben. Mehr als ein Hobby für mich selbst (und als Rechtfertigung für die ganzen Listen natürlich) ist es nicht.

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Genug aber der Worte, Listen und Zahlen – das war’s nun endgültig für 2019. Habt ein schönes Silvester und kommt gut ins neue Jahr! Man liest sich.

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Siehe auch:

Listen Up 2019: I Musik + II Film & Serie + III Sonstiges

Listen Up 2018: I Musik + II Film & Serie + III Sonstiges

Listen Up 2017: I Musik + II Film & Serie + III Sonstiges

Listen Up 2016 + Listen Up 2015 + Listen Up 2014 + Listen Up 2013 + Listen Up 2012

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Listen Up! 2019 – (II) Film & Serie

Und weiter geht es mit Teil zwei des großen Jahresrückblicks. Dieses Mal stehen Filme und Serien im Mittelpunkt.

Die 13 besten Serien des Jahres – International

Der Boom der Serien ist ungebrochen und dienen immer stärker als Differenzierungsmerkmal zwischen den Content-Anbietern, sei es jetzt ein linearer TV-Sender oder eine Streaming-Plattform. Schlecht für den Nutzer: All das sehen zu können, was man möchte, wird immer schwieriger werden.

Ich habe mich in diesem Jahr durch 65 Serienstaffeln durch gesehen, wobei sich für mich dabei die Faustformel entwickelt hat: Pro Tag eine Folge einer Serie. Mehr bingen ist nichts für mich. Von den 65 Staffeln entfielen 27 auf Netflix, weitere 23 auf Sky und seine Partnersender. Fürs Privatfernsehen blieben noch 8 übrig, für die Öffentlich-Rechtlichen 5. Und als letzte Zahl: 25mal war eine erste Staffel darunter.

Von den internationalen Serien waren das hier die besten. Für alle diese Serien habe ich mindestens einmal in diesem Jahr die Wertungskarte mit 8 Punkten oder mehr gezückt:

Im weiteren Kreis:

  • Brooklyn Nine Nine (Staffeln 1-4, Netflix)
  • The End Of The F*** World (Staffel 2, Netflix)
  • Euphoria (Staffel 1, Sky Atlantic)
  • Kingdom (Staffel 1, Netflix)
  • The Kominsky Method (Staffel 2, Netflix)
  • Mindhunter (Staffel 2, Netflix)
  • The Sinner (Staffel 2, Netflix)
  • True Detective (Staffel 3, Sky Atlantic)

Die Top 5:

5. Stranger Things (Staffeln 1-3 – Netflix)
4. Unbelievable (Staffel 1 – Netflix)
3. Unser Planet (Staffel 1 – Netflix)
2. Spuk in Hill House (Staffel 1 – Netflix)
1. Chernobyl (Staffel 1 – Sky Atlantic)

Wow – das Ergebnis hat mich selbst etwas überrascht und ich muss wohl bei Netflix etwas Abbitte leisten. Die Dominanz in diesem Jahr ist wirklich eindeutig: 11 der 13 Titel liefen auf dem Streaming-Service und dann ist es auch egal, ob es Eigenproduktionen waren oder eingekaufte Serien. Besonders hervorzuheben sind in diesem Jahr die Gruselserie Spuk in Hill House, die Doku-Reihe Unser Planet, mit Unbelievable ein tragischer Wer-war-es Krimi (ein Genre, auf das ich sehr gerne anspringe, wenn es denn gut gemacht ist) und Stranger Things, was ich erst mit Verzögerung entdeckte. Die große Ausnahme zur Netflix Dominanz habe ich ganz nach oben gesetzt: Die Mini-Serie Chernobyl war wirklich atemberaubend, die Co-Produktion von Sky und HBO bekam wirklich die Aufmerksamkeit, die sie verdient hatte. Zwei weitere HBO Serien waren in diesem Jahr bemerkenswert: Die neue True Detective Staffel und Euphoria – und so tauchen die Sky-Sender nun dreimal im Ranking auf. Nicht mit dabei: Die übrigen Pay-Sender und sämtliche Free-TV Sender.


Die 5 besten Serien des Jahres – Deutschsprachig

Auch in der heimischen Serienproduktion tut sich etwas. Im Laufe des Jahres habe ich in insgesamt acht deutschsprachige Produktionen hinein geschaut. Davon war nicht alles gut – das ist bei den amerikanischen Sachen allerdings ja genau so – aber Grund genug, ihnen eine eigene Rubrik zu widmen. Diese hier waren die Besten davon:

5. Prost Mortem (Staffel 1, 13th Street)
4. Charité (Staffel 2, ARD)
3. Hindafing (Staffel 2, Arte)
2. Der Tatortreiniger (Staffeln 3-7, Sky on Demand / Netflix)
1. Der Pass (Staffel 1, Sky 1)

Ganz vorne steht mit Der Pass also eine klassische Crime-Serie, die aber mit einer spannenden Story, tollen Bildern und guten Schauspielern punkten konnte. Dahinter folgt Der Tatortreiniger, den ich zugegebenermaßen erst sehr spät für mich entdeckt habe. Insgesamt kommen alle 5 Serien von Anbietern, für die man auf die ein oder andere Art zahlen muss. Vom privaten Free-TV erwarte ich mittlerweile überhaupt nichts mehr, wenn es um Fiction geht. Und noch eine kleine Anmerkung: In diesem Jahr habe ich die beiden hoch gelobten Serien Dark und 4 Blocks nicht gesehen.

Die 11 besten Kinofilme des Jahres

Kino ist und bleibt das Größte. Auch wenn das aktuelle Jahr eher ein schwaches war. Gut, nun ist es ja mittlerweile so, dass ich um viele der großen Blockbuster einen Bogen mache und ich mir die Animationsfilme auch nicht anschaue. Aber sonst gehe ich immer noch gerne ins Kino. Laut meiner Liste waren es in diesem Jahr 35 Filme, damit also etwas weniger als die 39 Filme im vergangenen Jahr

Die meisten Filme habe ich im Cinema gesehen – notgedrungen, hat sich das Fantasy Filmfest doch wieder auf dieses enge, unbequeme Kino eingelassen. Das City-Kino, mein Lieblings-Kino folgt aber gleich danach. Ebenfalls oft vertreten: Das Mathäser, der Ort in München für die großen Blockbuster.

Wie schon angesprochen: Es war kein herausrangedes Kinojahr für mich. Das machte allerdings die Liste recht einfach. Dies sind alle Filme, denen ich in diesem Jahr 8 Punkte oder mehr gegeben habe. Los geht’s:

Im weiteren Kreis:

  • The Favourite (UK/USA, 2018)
  • Der Leuchtturm (USA, 2019)
  • Once Upon A Time In Hollywood (USA/UK, 2019)
  • Das perfekte Geheimnis (Deutschland, 2019)
  • Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers (USA, 2019)
  • Yesterday (UK, 2019)

Die Top 5:

5. Parasite (Südkorea, 2019)
4. Free Solo (USA, 2018)
3. Green Book (USA, 2018)
2. Joker (USA, 2019)
1. Hotel Mumbai (Australien, 2018)

Und damit steht mit Hotel Mumbai ein klassischer, aber mitreißender Actionfilm ganz vorne, der seine besondere Tragik daraus zieht, dass er auf wahren Geschehnissen beruht. Dahinter mit Joker der vielleicht anspruchsvollste Kassenschlager des Jahres. Weiterhin ganz vorne: Ein Oscar-Film, eine faszinierende Dokumentation und der Indie-Liebling aus Südkorea.


Filme im Fernsehen

Neben den Filmen im Kino habe ich natürlich auch viele Filme im heimischen Fernseher gesehen. Da ein Ranking dafür etwas zu kleinteilig wäre, gibt es zu diesem Punkt nur eine Statistik. Insgesamt habe ich für dieses Jahr 70 Spielfilme auf meiner Liste. Davon habe ich 21 auf Sky gesehen und weitere 8 auf deren Partnersendern (vor allem Syfy). 14 Filme habe ich bei den Öffentlich-Rechtlichen gesehen, das waren neben Eigenproduktionen auf der ARD auch gerne ältere Filme auf Arte und 3Sat. 7 Filme habe ich bei den privaten TV-Sendern gesehen – hier hatte etwas überraschend Tele 5 die Nase vorne. Auf Netflix habe ich 8 Filme gesehen, mit sehr wechselnder Qualität. 10mal wanderte eine Silberscheibe in meinen BluRay-Player und schließlich habe ich noch 2 Filme an Bord der Lufthansa gesehen.

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Was waren eure Highlights bei den Serien? Welcher Film hat euch am meisten beeindruckt und was war am enttäuschendsten?

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Siehe auch:

Listen Up 2019: I Musik + II Film & Serie + III Sonstiges

Listen Up 2018: I Musik + II Film & Serie + III Sonstiges

Listen Up 2017: I Musik + II Film & Serie + III Sonstiges

Listen Up 2016 + Listen Up 2015 + Listen Up 2014 + Listen Up 2013 + Listen Up 2012

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