Aus in der 1. Pokalrunde

Bringen wir es schnell hinter uns: Gestern spielte der KSC in der 1. Pokalrunde hier in der Allianz Arena gegen 1860 München, das wohl schwerste Los im Topf, und nach dem man die vorheringen sechs direkten Begegnungen gewonnen hatte, riss nun diese Serie und der KSC schied mit 1:2 aus dem Pokal aus. Besonders ärgerlich: Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit.

Schade eigentlich, das Spiel war nämlich gut anzusehen. Es gab Chancen auf beiden Seiten und wäre es genau andersrum ausgegangen, hätte sich wohl auch niemand beschweren dürfen. So bleibt die Erkenntnis, dass sich der KSC unter Oral bisher von Spiel zu Spiel steigern konnte. Offensiv sah das schon ganz passabel aus, defensiv wurde man aber noch einige Male ausgekontert, da kam die langsame Innenverteidigung nicht hinterher. Vielleicht sorgt ja Silbermedaillengewinner Grischa Prömel für etwas mehr Stabilität, wenn er von der Copacabana zurück gekommen ist.

Immerhin bei weitem kein so ein schlimmes Ausscheiden wie in der vergangenen Saison.

Zum Abschluß noch ein paar Bilder zur gestrigen Partie:

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Der Kurztrip nach Ungarn

Das vergangene Wochenende hatte ich mir mit zwei Urlaubstagen und dem anschließenden Feiertag in Bayern ein wenig verlängert. Der Grund dafür war eine Hochzeit, auf die ich eingeladen war, und die bei den Eltern der Braut im heimatlichen Ungarn durchgeführt wurde. Und so machten wir uns also am Donnerstag auf dem Weg, um die Strecke von München bis nach Ungarn mit dem Auto zu bewältigen.

Für die Feier verschlug es uns nach Dunabogdány, einem kleinen Ort am Ufer der Donau. Dort waren wir in der netten Pension Herold Panzió unter gebracht, mit sauberen Zimmern, einem schönen Garten und einem Pool. Von dort konnten wir zu Fuß, an der Donau entlang, zum großen Garten der Eltern laufen, wo die Trauung auf Ungarisch und Deutsch durch geführt wurde. Danach wurde in einem nahe gelegenen Restaurant bei reichlich Essen und Trinken und mit Live-Musik bis tief in die Nacht gefeiert.

Am nächsten Vormittag fuhren wir, noch etwas müde, über die Landstraßen die kurze Strecke weiter nach Budapest. In unserem dortigen Hotel Marmara erwartete uns aber eine schlechte Nachricht: Wir hatten ein Doppel- und ein Einzelzimmer gebucht, allerdings getrennt von einander. Und das Einzelzimmer hatte das Hotel dann einfach in ein anderes verschoben, weil sie selbst ausgebucht waren. Und rückgängig ließ es sich leider nicht mehr machen. Zwar lag das andere Hotel nur 10 Fußminuten entfernt in einer guten Gegend, erschwerte aber trotzdem unsere Planungen. Eigentlich war unser Hotel ja gut, mit schönen Zimmern und gutem Frühstück, aber so etwas verhagelt dann doch die Bewertung.

Nach dem wir uns damit abgefunden hatten, ging es am Nachmittag gleich weiter zum Sziget-Festival, wo wir aufgrund der knappenZeit uns ja mehr auf die Hauptbühne als aus den Rest des Festivals konzentriert hatten. Es wurde wieder relativ spät, weswegen wir die Sightseeing Tour am Sonntag dann auch nicht vor dem Mittag starteten. Ich war zwar 2008 schon einmal in Budapest, aber das war lange her, ich konnte mich nicht mehr an besonders viel erinnern, wusste aber noch, dass es mir hier sehr gefallen hatte. Und an das Parlament konnte ich mich noch erinnern, davon hängt nämlich ein Foto in meiner Wohnung. Hier starteten wir auch dieses Mal unsere Tour. Es ist aber auch wirklich ein eindrucksvolles Gebäude, direkt am Donauufer gelegen. Über den Tag verteilt machten wir von ihm noch viele Bilder aus den unterschiedlichsten Perspektiven.Von dort spazierten wir am Ufer entlang zur Kettenbrücke und überquerten die Donau zur anderen Städthälfte Buda. Wir stiegen hoch zum Burgpalast, von wo aus man einen schönen Blick über die Stadt hatte. Hier trafen wir sogar andere Hochzeitsgäste zufällig wieder. Vielleicht etwas spät, aber nun kam die Zeit, wo wir uns erst einmal gegen weiteres laufen und für einen Hop-On/Hop-Off Bus entschieden. Man gönnte sich ja sonst nichts und so ließen wir uns erst einmal zur Zitadelle befördern, wo auch die ungarische Variante der Freiheitsstatue zu finden ist. Bei der steigenden Hitze hatte ich aber mehr Augen für ein kühles und süßes Slush.Danach fuhr der Bus zurück ins geschäftige Zentrum der Stadt und weiter zum Stadtwäldchen. Dort stiegen wir aus, um uns den Heldenplatz anzusehen. Kurze Pause und dann wieder zurück ins Zentrum wo wir nun endgültig der Bus verließen. Mittlerweile war es später Nachmittag und wir streiften zunehmend hungrig durch die Einkaufsstraßen. Schließlich landeten wir an der Uferpromenade im Dunacorso, von der Lage wahrscheinlich die übelste Touristenecke, aber was solls. Wir waren zu dritt, wir bestellten alle Gulasch – hier war man Tourist, hier durfte man es sein.Als nach dem Essen die Abenddämmerung einsetzte und es zusehends dunkler wurde, machten wir uns auf den Weg zum letzten Programmpunkt für heute. Wir gingen wieder über die Kettenbrücke auf die andere Donauseite und dort rauf zur Fischerbastei und zur Matthiaskirche. Hier fühlte man sich nicht mehr wie in einer großen Hauptstadt, so ruhig und entspannt wie es hier war. Und – das war der Grund des Besuches – von hier hatte man erneut einen tollen Blick auf das nächtlich beleuchtete Budapest, die Donau und das Parlament.Und damit endete schon wieder unser Besuch in Ungarn. Am nächste Tag fuhren wir zeitig zurück nach München und brauchten für diese Strecke geschlagene 9 Stunden. Aber Budapest hatte mir erneut sehr gut gefallen, die Stadt ist viel moderner und westlicher als man es vermutet. Auch ohne Ungarisch-Kenntnisse kommt man hier mit Englisch und Deutsch sehr gut zu recht, nur das bezahlen in der fremden Währung ist etwas ungewohnt. Viele junge Touristen sind hier, was natürlich am Sziget gelegen haben könnte, aber auch die älteren Semester machen dank der Donau-Flusskreuzfahrten hier halt. Bei einem nächsten Besuch wären wohl auch die etwas untouristischeren Ecken mal einen Blick wert.

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Sziget 2016: Der Samstag

Sziget-Festival! Aufgrund einer Hochzeit war ich in den letzten Tagen in Budapest, dazu beim nächsten Mal mehr. Wir haben das verknüpft mit einem Besuch des Sziget-Festivals, eines der größten in Europa. Insgesamt dauert es ja eine Woche, es gibt aber für alle Tage auch Tagestickets. Bei der Wahl zwischen Samstag und Sonntag entschieden wir uns für ersteres, mit Sigur Rós und Muse als Headliner.

Die Anreise auf die Donauinsel war relativ unproblematisch. Mit den Öffentlichen ist man recht schnell dort. Vor Ort wurden dann die Karten gegen die Einlassbändchen getauscht und es ging über die Brücke rüber zur Island of Freedom. Das erste, was mir dort aufgefallen ist: Wie groß dieses Festival doch ist. Klar, 400.000 Besucher in einer Woche brauchen ihren Platz. Wir hatten ja nur den einen Tag und wir haben bei weitem nicht alles gesehen. Verschiedene Bühnen und Aktionsflächen, jede Menge Essensstände, ein Supermarkt, ein eigenes Bezahlsystem, einen Strand, Handy-Aufladestationen, es war für alles gesorgt, man musste nur erst einmal einen Überblick bekommen.

Musikalisch haben wir zunächst Bring Me The Horizon auf der Main Stage gesehen. Punkrock aus England, aber mehr von der schreienden Zunft. Meines war es nicht ganz, aber – das muss man zugeben – sie sorgten für ordentliche Stimmung vor der Bühne.

Insgesamt war die Atmosphäre sehr entspannt und man hatte eigentlich immer genug Platz für sich. In der Umbaupause haben wir uns auf eine Wiese in Sichtweite zur Main Stage gesetzt und uns das bunte und internationale Publikum angeschaut. Was dort für hübsche Frauen unterwegs waren – vielleicht sind Ungarinnen die neuen Kroatinnen. Dank der Klimaerwärmung werden anscheinend auch die kurzen Hosen immer kürzer. Sigur Rós standen plötzlich auf der Bühne, ohne irgendeine Ankündigung. Also wieder zurück nach vorne, um einen guten Platz zu haben. Das dumme an den Isländern ist ja, dass man bei ihnen nicht groß mitsingen oder sich bewegen kann. Aber die Musik ist so schön zur untergehenden Sonne. So schön! Stundenlang könnte ich ihnen zu hören, ihr Wechsel zwischen laut und leise, der fantastische Gesang von Jónsi Birgisson – wirklich eindrucksvoll. Auch das Publikum war dazu angenehm zurück haltend.

Kurze Pause, wir holten uns im nächst gelegenen Biergarten ein paar Bier und hörten zu, wie dort eine Red Hot Chili Peppers – Tribut Band ein paar Songs spielten, bis sich schließlich auf der großen Bühne die Headliner des heutigen Abends bereit machten: Muse. Keine meiner Favorit-Bands, aber so ein paar Lieder kannte man ja schon und live sollten sie ja so toll sein. Aber so richtig warm bin ich mit ihnen nicht geworden. Die Songs und die Setlist waren mir etwas zu lang, Front-Boy Matthew Bellamy etwas zu unnahbar. Das war zwar nett und die Gitarren tatsächlich gut, aber nun ja, mir ist es nach wie vor ein Rätsel, wie die Band so groß werden konnte. Immerhin, Plug In Baby haben sie gespielt, New Born aber leider nicht.

Danach war auf der Main Stage Schluß. Auf den kleineren Bühnen wurde zwar weiter gespielt, aber für uns war der Tag vorbei. Wir waren schließlich noch etwas geschlaucht von der Hochzeit vom Vortag und die jüngsten waren wir auf dem Festivalgelände definitiv nicht. Genau so definitiv: Das Sziget kann man sich wirklich mal anschauen, es wurde nicht umsonst schon einige Male als Europas Festival des Jahres ausgezeichnet.

(Ihr habt es gemerkt, die Videos sind Aufzeichnungen von anderen Auftritten als dem diesjährigen Sziget. Daher haben sie eher Symbolcharakter)

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Das Ende einer Ära

Am vergangenen Wochenende habe ich meine Playstation 3 endgültig abgebaut. Nach dem ich sie in den letzten Jahren eh nur noch für DVDs und Blu-rays an hatte – gespielt habe ich damit schon lange nicht mehr – wollte ich sie nicht mehr sehen. Nun steht sie hier und wartet darauf, dass ich ein geeignetes Paket organisiert habe, um sie zu verschicken. Dann ist sie weg und ich habe das erste Mal seit was weiß ich wie vielen Jahren keine Spielekonsole mehr.

An dessen Stelle steht nun seit Samstag ein neuer Blu-ray Player von Sony. Unglaublich, wie klein die Dinger mittlerweile sind! Und günstig eigentlich auch. Braucht man denn heutzutage überhaupt noch einen Player? Bei mir hatte es sich schon noch angeboten, da ich über die Firma immer mal wieder DVDs und Blu-rays bekomme (böse Zungen sagen, ich werde damit bezahlt). Aber der neue Player ist zusätzlich auch noch Internet fähig und Netflix-ready, was ich dann spätestens nächstes Jahr, wenn die neue Star Trek Serie kommt, brauchen werde.Standesgemäß eingeweiht habe ich den neuen Player am Sonntagabend mit Star Wars – Das Erwachen der Macht. Was soll ich sagen, ich fand den Film auch jetzt beim zweiten Mal schauen immer noch sehr gut.

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Olympia 2016: Die Eröffnungsfeier

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