[Gewinnspiel] Die mythische Neun

Nutzt eigentlich jemand privat noch E-Mails? Bei mir kommt da, außer Rechnungen und Newsletter, nicht mehr viel an – die Kommunikation läuft digital über Facebook und WhatsApp. Wenn also bei GMX mal etwas persönliches landet, werde ich sofort aufmerksam. So ging es mir vorige Woche, als dort eine Nachricht aufpoppte mit dem Betreff Neu! Neun! Neue!. Ging das an mich? Absender war DerGugl, eine Kuchen-Manufaktur aus München, dessen Newsletter ich seit einiger Zeit schon erhalte. So, als würde mich ein Plakat direkt ansprechen, stand dort:

Die Zahl Neun hat Mythen begründet und gilt den Religionen, Völkern und Künstlern der Welt als magisch. Und das – aus unserer Sicht erstaunlich – bereits, bevor die erste 9er Packung Gugl verschickt wurde. Ohne hier Geschichte schreiben zu wollen: unsere neun neuen Sorten für die warme Saison machen der Neun alle Ehre.

Und in der Tat, hey hey Wiki schlägt in die gleiche Kerbe. Neben den mathematischen Grundlagen und der Herkunft des Wortes Neun

Das Zahlwort neun könnte vielleicht zu der indogermanischen Wurzel für neu gehören. Demnach hätte man mit je vier Fingern einer Hand gezählt und bei der Neun „neu“ zu zählen angefangen.

…geht der Eintrag auch auf die mythologische Bedeutung der Neun ein. Und da gibt es tatsächlich gleich einige Verweise. Da lohnt es sich doch, wenn man mal genauer hinschaut:

  • Die Neun gilt als Zahl der Vollkommenheit, da sie dreimal die in vielen Kulturen als »göttlich« angesehene Zahl Drei enthält
  • Katzen werden insgesamt neun Leben nach gesagt
  • In der chinesischen Zahlensymbolik steht die Neun für den Drachen
  • In der griechischen Mythologie gibt es neun Musen und die neunköpfige Hydra
  • Das Symbol der Bahai ist ein neunzackiger Stern und steht für die Einheit der Menschheit und die Einheit der Religionen. Die Architektur des Gotteshauses der Bahai, dem Haus der Andacht, ist ein neunseitiger Kuppelbau mit neun Eingängen.
  • Im Strafvollzugssystem von Texas beginnen die Nummern der Gefangenen im Todestrakt mit “999
  • In der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri besteht die Hölle aus neun Kreisen
  • Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner, Antonín Dvořák, Gustav Mahler, Louis Spohr und Ralph Vaughan Williams vollendeten jeweils neun (gedruckte) Sinfonien
  • In der ägyptischen Mythologie gibt es die Enneade von Heliopolis, die Neunheit der Schöpfergottheiten nach der Kosmogonie der Priester in der ägyptischen Stadt Heliopolis
  • In dem Buch Der Herr der Ringe steht die Ringgemeinschaft mit neun Gefährten den ebenfalls neun Ringgeistern gegenüber
  • Bei den Kelten steckte in der Neun das ganze Universum. Drei mal Drei (die göttliche Zahl) ergab für sie einen Absolutheitscharakter. Darin ist die Fünf enthalten, welche Zeit und Raum erfasste, sowie die Vier als Anzahl der Himmelsrichtungen

Nicht verschwiegen werden soll an dieser Stelle aber auch der Vogel mit dem furchteinflößenden Namen Neuntöter. Dabei sieht er doch so harmlos aus!

Neuntöter (Lanius collurio), Männchen
Von Kaeptn chemnitzEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

GEWINNSPIEL

Wer bis hierher durch gehalten hat, hat sich nun aber auch eine kleine Belohung verdient. Neun kleine Belohungen, natürlich! DerGugl stiftet dafür gleich dreimal ihre Oster GlücksGugl Box. In jedem Paket finden sich insgesamt neun der kleinen, leckeren Kuchen. Und obwohl sie fast zu schade sind zum Essen – so süß, wie die kleinen Dinger aussehen – verspreche ich euch, dass sie Ostern bei euch nicht überstehen werden.Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nun doch wieder eure private Mailadresse aktivieren. Beantwortet bitte entweder in den Kommentaren (mit gültiger Mailadresse) oder per E-Mail (an: gewinnen at nummerneun.de) die folgende Frage:

Was ist deine Lieblingszahl und warum?

Ihr könnt eure Lieblingszahl dabei völlig frei wählen. Niemand hat ein Vorteil davon, sollte es auch die Neun sein. Unter allen Teilnehmern werden insgesamt drei der Oster GlücksGugl-Pakete verlost.

Einsendeschluß ist Freitag, der 7. April, um 12 Uhr mittags. Viel Spaß und viel Erfolg!

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Urlaubs- und Festivalplanung 2017

Nach dem ich Ende letzten Monats ja noch recht ratlos war, was meine Urlaubspläne für dieses Jahr angeht, hat sich das in den letzten Wochen nun doch ein wenig geklärt. Unter anderem kamen mir auch Entwicklungen auf der Arbeit ganz gelegen, um in die Urlaubsplanung etwas Zug hinein zu bekommen.

Und so werde ich nun bereits Ende April für zwei Wochen nach – Trommelwirbel – Südkorea fliegen. Modern und exotisch, sicher und abenteuerlich. Zwei Freunde von mir waren bereits dort und haben sehr davon geschwärmt. Da es recht kurzfristig ist, werde ich dieses Mal alleine fahren und ich bin ein wenig nervös, wie man dort mit Englisch so weiter kommt. Aber immerhin heißt es überall, die Koreaner wären so hilfsbereit, da sollte es schon irgendwie gehen. Auf dem Plan steht natürlich Seoul, ein Ausflug zur Grenze, einige Tempel und das moderne Busan. Dank einer gut ausgebauten Infrastruktur sollte man, zumindest in den Großstädten, auch überall dahin kommen, wo man hin möchte.

Seoul Cheonggyecheon night.jpg
Copyrighted free use, Link

Myeong-dong street by night.JPG
Von AdbarEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Seoul-Buddhist.temple-Jogyesa-01.jpg
Von http://flickr.com/photos/parrhesiastes/http://flickr.com/photos/parrhesiastes/403460012/, CC BY 2.0, Link

Kaum zurück aus Korea, geht es dann gleich weiter zum nächsten exotischen Ort: Nach Köln. Dort haben wir Karten für die Eishockey-WM. Ein Tagesticket, wir werden drei Spiele am Stück sehen, dabei u.a. das deutsche Team, Rußland und die USA.

Ein weiteres Highlight folgt dann im September: Berlin und das Lollapalooza! Angekündigt sind bisher unter anderem: Foo Fighters, Mumford & Sons, Beatsteaks, Two Door Cinema Clubs, The Vaccines und Wanda. Klingt doch nicht schlecht.

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Von Pistenwolf Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das hat sich jetzt alles in den letzten Wochen ergeben. Geredet wird zusätzlich noch über das Sziget-Festival in Budapest, aber da ist bis auf Kasabian das Line-Up noch nicht so richtig prall. Auch ein Wochenende in Kopenhagen war mal angedacht, aber da werden wir wohl terminlich nicht zusammen finden.

Die restlichen Urlaubstage reichen dann wohl grade noch so, um zwischen den Jahren frei zu nehmen und vielleicht noch im Herbst eine Woche frei zu haben. So die aktuelle Hochrechnung. Die 30 Urlaubstage müssen ja wohl überlegt verplant sein.

Was ist bei euch so in diesem Jahr geplant an Festivals und Reisen?

PS: Mit besten Dank an Wikipedia für die Fotos!

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Wenn der Rauchmelder anspringt

Neulich war es soweit. Nachdem man in meiner Wohnung im August Rauchmelder installiert hatte, ging er nun das erste Mal los. Dabei wollte ich mir doch nur etwas kochen! (An der Stelle fügen bitte die mitlesenden Damen ihre eigenen Witze über Männer am Herd ein)

Ich hatte mir frisch vom Metzger zwei schöne Cordon-Bleu geholt, schon fix und fertig gefüllt und paniert. Musste ich also nur noch braten. Und was passiert? Ich passe nur mal einen Moment nicht auf, schon raucht die Panade und ist rabenschwarz, innerhalb von ein paar Sekunden. Der Rauchmelder geht. Peeep peeep peeep. Gar nicht mal so laut, wie ich dachte, aber um mich im Schlaf zu wecken, sollte es reichen. Peeep peeep peeep.

Also ziehe ich erst die Pfanne vom Herd und mache ihn aus, sprinte rüber zum Rauchmelder und hüpfe, um ihn an der Decke zu erreichen und ihn auf stumm zu schalten. Peeep peeep peeep. Beim dritten Mal klappt es endlich. Das Fenster wird aufgerissen, damit der Rauch raus geht. Der Rauchmelder blinkt die nächsten Minuten noch fröhlich weiter und ich hoffe, er geht später nicht wieder an.

Das Cordon-Bleu war dann übrigens ganz vorzüglich. Ich musste dafür nur die verkohlte Panade abschneiden. Bon appetit.

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Dave Hause unter Strom

Vergangenen Dienstag war Dave Hause mit seinen Mermaids beruflich in München, er trat nämlich am Abend im Strom auf. Das wollten viele Leute sehen, es war ausverkauft. Zum Glück hatte ich mein Ticket schon seit einigen Wochen, so dass einem netten Konzertabend nichts im Wege stand.

Wir waren vorher noch in der Nähe etwas essen und trinken (die Vesperia, mit einem Besuch dort macht man nichts falsch) und waren danach relativ zeitig im Strom. Das war auch ganz gut, so konnten wir uns noch einen Platz ziemlich weit vorne sichern. Als wir eintrafen, spielte der Opener bereits. Das war laut Ticket ein Künstler namens Robyn G. Shiels, war aber eher etwas langweilig. Besser wurde es erst mit dem zweiten Support des Abends: Die Dead Heavens aus New York, die aber eher wie Hinterwäldler aussahen. Aber das muss ja nichts negatives sein, ich fand sie durchaus gut, auch wenn ihre Mischung aus schnelleren Nummern und langsamerer Doors-artiger Musik nicht immer ganz rund war.Der große Dave Hause Fan war ich nie. Zwar habe ich ihn schon mal live gesehen (als Vorband von The Gaslight Anthem vor einigen Jahren) und kenne auch die letzten beiden Alben, aber dauerhaft fest gesetzt hatte er sich bei mir nie, obwohl ich ihn eigentlich auch nie schlecht fand. Aber aus der nett-Ecke kam er bei mir bisher nie raus. Und nun stand ich vorne – zwischen vielen Hardcore-Fans, die sich vor dem Start noch alte Instagram-Fotos mit ihm anschauten, die sie bisher schon gemacht hatten – und wartete auf den Start.

Dieses Mal war er nicht alleine unterwegs, sondern er hatte seine Begleitband The Mermaid dabei. Das war gut, da ist der Sound doch gleich viel fetter und er macht ja eigentlich eh typische Band-Musik. Und so hat es insgesamt gepasst: Gute Musik, sympathischer Typ und ein engagiertes Publikum. Wie gerne wäre ich da etwas textsicherer gewesen! So hat es leider bei mir für nicht viel mehr als We Could Be Kings gereicht, das aber dann richtig, da war auch im Saal einiges in Bewegung.

Nach einem ausführlichen Set mit guter Zugabe war der Konzertabend dann um kurz vor Mitternacht schließlich beendet. Die Band hatte sichtlich Spaß an dem Abend, das Publikum nicht minder. Dave Hause verschwand danach nicht im Backstage Bereich sondern ging direkt von der Bühne zum Merch-Stand und verteilte dort noch Autogramme und ließ sich fotografiere. Ein Typ zum Anfassen eben, hemdsärmelig. Und das ist halt einfach nett – im positivsten Sinne des Wortes.

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Mach ma’ Musik an!

Es gibt ja mittlerweile viele Arten, wie man Musik konsumieren kann. Direkt vom analogen Tonträger, als digitaler Download, streamen, Radio, MTVIVA (okay, kleiner Scherz), YouTube oder natürlich live.

Vor einiger Zeit hatte ich mich musikalisch so eingerichtet, dass ich dachte, ich wäre für die nähere Zukunft gerüstet: Eine stetig wachsende CD-Sammlung (die mag ich ja immer noch), dazu alles als digitale Variante auf einer Netzwerk-Festplatte, auf die ich mit meiner Anlage zugreifen konnte, und als Back-Up die mp3s auf dem Laptop. Ein mp3-Player mit den wichtigsten Sachen. Streaming als kostenpflichtige Abovariante wurde dagegen als Teufelszeug abgelehnt.

Und jetzt?  Mein CD Regal platzt bald aus allen Nähten.Durch das neue Surface habe ich keinen zentralen Ort mehr für meine mp3s, so groß ist dessen Festplatte dann nun auch nicht. CDs, die ich mir nicht direkt bei Amazon kaufe, kann ich am Surface nicht digitatlisieren, da es kein CD-Laufwerk hat. Die Festplatte im Netzwerk will nicht mehr richtig. Die Kopfhörer von meinem mp3 Player sind Mist.

Was mache ich also jetzt? Ich höre wieder fast nur CDs. Album für Album. Ich habe einen USB-Stick mit den Alben aus den letzten anderthalb Jahren. Der ist manchmal bei mir angeschlossen. Öfter ist er allerdings im Büro an meiner Docking-Station angeschlossen, dann kann ich wenigstens dort Musik hören. Unterwegs habe ich gar nichts mehr dabei, da habe ich nur die Hintergrundgeräusche und -gespräche der Münchner S- und U-Bahnen. Auch nicht grade schön.

Das ganze bewirkt, dass ich nicht mehr so viel Musik höre wie früher. Neue Sachen werden nicht mehr so intensiv gehört und One-Hit-Wonders gehen völlig an mir vorbei. Das alles ohne Wertung, so ist das halt.

Wann und wie hört ihr denn Musik? Nutzt mittleweile jeder schon Streaming-Angebote?

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