Der richtige Ton,  Was mit Medien

Der Monatsrückblick April 2020

War der März schon außergewöhnlich, setzte sich das im April nahtlos fort. Die Ausgangsbeschränkungen blieben, immerhin wurde uns in Bayern im Laufe des Monats zugesagt, dass man sich nun doch beim Spazieren wenigstens mal hinsetzen und lesen und essen darf. Und dann durfte man sich sogar mit haushaltsfremden Personen treffen, aber immer nur mit einer auf einmal. Am Ende des Monats folgte schließlich die teilweise Öffnung von Geschäften, sowie die Maskenpflicht in eben diesen und im Nahverkehr.

So hat es mittlerweile ein Level an Beschränkungen und Möglichkeiten erreicht, mit denen ich zu Recht komme und mich darauf einrichten kann. Alle Tage sind zwar im Moment für mich irgendwie gleich, aber sie gehen ganz gut rum. Ich bin fast jeden Tag draußen, gehe zweimal die Woche in den Supermarkt und erledigt meine normalen Besorgungen und gehe viel spazieren. Seit dem man auch wieder andere Leute treffen kann, versuche ich auch das ein bis zweimal die Woche, viel frische Luft inklusive.

Letztlich wird es in den nächsten Monaten darum gehen, eine gemeinsame Basis für das tägliche Miteinander zu finden. Das Leben mit dem Virus muss zur Normalität werden. Sich weitere Wochen oder gar Monate zu Hause einzusperren und vor der Welt zu verstecken, wird auf Dauer mehr Schaden als Nutzen in der Gesellschaft anrichten.

*** Foto des Monats ***

Alte Münchner Regel: Ein Foto vom Marienplatz geht immer. Wer im April dort vorbei gekommen ist, der wurde Teil des kollektiven Bestaunens, wie leer dieser Platz im Moment doch ist. So hat man ihn selten gesehen.

*** Filme ***

Da die Kinos weiter geschlossen sind (wenn man mal von einigen Autokinos absieht) geht es direkt auf die heimische Couch: Dort gab es in diesem Monat so einige Klassiker zu sehen, aber Dank eines Sky Store Gutscheines auch einige brand-aktuelle Sachen. Dazu noch gleich zwei Tatorte. Von alt nach jung sortiert waren das:

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989, Kabel1) ist der Höhepunkt der Reihe dank des glänzenden Zusammenspiels zwischen Harrison Ford und (dem nur 12 Jahre älteren) Sean Connery. Ein familiengerechter Abenteuerfilm.

Loriot’s Pappa ante portas (1991, Netflix) ist immer noch witzig, wirkt mittlerweile aber auch etwas piefig.

Stirb Langsam: Jetzt erst recht (1995, VOX) mit Bruce Willis in seiner Paraderolle ist immer noch sehr rasant und bietet gute Action. Der Film hätte auch gut in die Leathal Weapon Reihe gepasst.

The Sixth Sense (1999, Sky Cinema Thriller) bietet wahrscheinlich neben dem „I Am Your Father“ aus Star Wars einen der bedeutensten Twists der Filmgeschichte und machte damit Regieseur M. Night Shyamalan zu einem gefeierten Star der Szene. Neben Bruce Willis wurde der junge Haley Joel Osment einem breiten Publikum bekannt.

Wie krass teilweise Butterfly Effect (2004, Sat.1) war, das hatte ich gar nicht mehr im Kopf. Aber genauso ist er immer noch ziemlich spannend – vielleicht der beste Film mit Ashton Kutcher.

Gutes deutsches Kino war Who Am I (2014, Pro Sieben) mit Tom Schilling als Mega-Hacker.

Im guten Film Extremly Wicked, Shockingly Evil and Vile (2019, Sky Cinema) spielt Zack Efron den Serienmörder Ted Bundy, wobei die Geschichte aus Sicht seiner Freundin (Lily Collins) erzählt wird.

Le Mans 66 (2019, Sky Store) bringt Matt Damon und Christian Bale auf die Rennstrecke. Sehr spannend und starke Bilder!

Der Weltraumfilm Ad Astra (2019, Sky Store) zeigt Brad Pitt auf der Suche nach seinem Vater (Tommy Lee Jones) in sehr meditativen Bildern, durchbrochen von einigen Action-Sequenzen.

Mehr Drama als Krimi war der Tatort: Die Zeit ist gekommen (2020, Das Erste) aus Dresden mit Max Riemelt als Hauptfigur, der etwas eskaliert, als ihn die Polizei eines Mordes verdächtigt.

Und gleich noch ein zweiter Tatort: National Feminin (2020, Das Erste). Maria Furtwängler und Florence Kasumba ermitteln nach dem Tod von Marie (Emilia Schüle) im rechtsextremen Milieu.

Und noch ein Hinweis: Das Münchner DOK.fest – normalerweise ein Kinofestival für Dokumentarfilme – findet in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht wie gewohnt statt. Dafür kann man sich die Dokumentationen im Mai nun online anschauen, weswegen es auch für alle Nicht-Münchner relevant wird. Schaut euch mal das Programm an, da findet man eigentlich immer etwas interessantes.

*** Serien ***

Zombies vs. Anwälte. Was wie eine trashige Komödie klingt, umschreibt das Serienprogramm in diesem Monat ganz gut. Wer wird als Gewinner aus diesem Duell hervor gehen? Zusätzlich gibt es noch gleich zwei Serien, die in Berlin spielen.

Better Call Saul (Staffel 5 / 10 Folgen – Netflix) – 9 von 10

Anwälte 1: Jimmy (Bob Odenkirk) arbeitet wieder. Unter dem Namen Saul Goodman bietet er Kleinkriminellen juristische Beratung an. Bei den kleinen Fischen bleibt es aber nicht, langsam wird er zu einem Freund des Kartells. Seine Freundin Kim (Rhea Seehorn) indes engagiert sich weiter für ihren Großkunden, hat aber zunehmend moralische Bedenken. Nach gemächlichem Beginn der Staffel erklimmt die Serie spätestens mit der Jimmys Trip in die Wüste zu Abholung der riesigen Kaution neue Höhen und gipfelt dann schließlich in den letzten 20 Minuten der 9. Folge, als man sich vor dem Fernseher nicht mehr zu atmen traute wegen der bedrohlichen Präsenz von Lalo (Tony Dalton), der großen Gegenspieler in dieser Staffel. Die letzte Folge trumpft dann noch einmal mit riesiger Action auf und hinterlässt den Zuschauer mit dem traurigen Gefühl, dass man nun wieder ein Jahr warten muss, bis die letzte Staffel erscheint.

The English Game (Staffel 1 / 6 Folgen – Netflix) – 6 von 10

Wer die fußball-lose Zeit mit dieser Serie überbrücken möchte, der ist hier leider falsch. Zwar geht es um die Entstehung des Sports im 19. Jahrhundert in England, packende Spielszenen oder eine spannende Sport-Handlung sucht man aber vergeblich. Viel mehr ist es ein Klassenkampf, der hier im Vordergrund steht. Auf der einen Seite die reichen Fabrikbesitzer und Aristokraten, die genug Zeit haben, um das Spiel zu spielen und zu verwalten, auf der anderen Seite die einfachen Arbeiter, die in der Fabrik geknechtet werden und langsam in den Sport drängen. Dazwischen sorgt der Wechsel von Fergus Suter (Kevin Guthrie) für Wirbel, der anscheinend für das Spielen sogar bezahlt wird, undenkbar zu dieser Zeit! Der Klassenkampf funktioniert recht gut und ist auch das, was den Zuschauer bei der Stange hält. Über einige Sachen beim Fußball kann man dagegen höchstens schmunzeln.

Kingdom (Staffel 2 / 6 Folgen – Netflix) – 7 von 10

Zombies 1: Nicht ganz so packend wie die erste Staffel fand ich die Fortsetzung der südkoreanischen Zombie-Serie um Kronprinz Lee Chang (Ju Ji-hoon). Auch wenn die Zombie-Szenen selbst immer noch grandios aussehen und sehr viel Action bieten und auch die Kulisse atemberaubend ist, gibt es besonders in der Mitte der Staffel doch einiges an Leerlauf, wenn es zu viel um den Thron und zu wenig um die Zombies geht. Anfang und Ende sind aber wieder eine blutige Augenweide.

Life in Pieces (Staffel 1 / 22 Folgen – TNT Comedy) – 6 von 10

Kann man noch offensichtlicher bei Modern Family klauen? in dieser Comedy verfolgen wir die Großfamilie Short (mit James Brolin als Familienoberhaupt) mit den beiden erwachsenen Söhnen Greg (Colin Hanks) und Matt (Thomas Sadoski) und der Tochter Heather (Betsy Brandt) und jeweils ihren Familien. Erzählt werden, und das ist der besondere Kniff der Serie, pro Episode vier kurze Geschichten – die auch per Unterbrechung deutlich voneinander als Kapitel getrennt sind. Heraus kommen meist nette, kleine Episoden, die mal mehr und mal weniger lustig, aber in allen Fällen durch die Kürze auch schnell wieder vergessen sind. Würde man eine harmlose Familien-Comedy auf dem Reißbrett entwerfen, käme genau diese Serie dabei heraus. Unterhält für den kurzen Moment und tut niemandem weh.

Spides (Staffel 1 / 8 Folgen – Syfy) – 6 von 10

Eine Sciene-Fiction-Serie aus Deutschland? Da kann man schon mal skeptisch sein – letztlich ist es aber eine internationale Produktion (sogar auf englisch gedreht) unter deutscher Führung, die in Berlin spielt. Von letzterem bekommt man jedoch wenig mit und auch insgesamt macht es eher den Eindruck einer durchschnittlichen kanadischen Produktion. Das heißt: Die Serie ist solide – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Als die junge Nora (Rosabell Laurenti Sellers) das erste Mal mit der neuen Droge Spliss in Kontakt kommt, verändert sich vieles für sie. Sie scheint unheimliche Kräfte zu entwickeln. Es geht um medizinische Experimente und seltsamen Visionen von außerirdischen Käfern. Ein (etwas zu) wilder Mix an Themen, der einige Folgen braucht, um in die Gänge zu kommen. Die zweite Hälfte der Staffel ist interessanter als die erste, man braucht also etwas Geduld – und etwas Überblick über den unnötig großen Cast. Letzteres führt dazu, dass viele der (durchaus prominenteren) Nebenschauspieler wie Désirée Nosbusch und Florence Kasumba akut unterbeschäftigt sind.

Suits (Staffel 8 / 16 Folgen – Universal TV) – 7 von 10

Anwälte 2: Es ordnet sich neu in der Kanzlei: Nach der Aufnahme von Robert Zane (Wendell Pierce) als neuer Namenspartner müssen sich Harvey Spector (Gabriel Macht) und Louis Litt (Rick Hoffman) erst einmal neu sortieren. Zane bringt die toughe Samantha Wheeler (Katherine Heigl) mit in die Kanzlei, die Serie befördert Katrina (Amanda Schull) und den ewig gestressten Alex (Dulé Hill) in den Hauptcast, womit jeder der Namenspartner einen jüngeren Verbündeten an seiner Seite hat. Genug Stoff für neue Konflikte! Nach dem Ausstieg von zwei Hauptfiguren in der letzten Staffel musste sich die Serie erst wieder ein wenig neu finden, was aber nach einiger Zeit halbwegs gut funktioniert. Viele übergreifende Storylines liegen etwas offensichtlich auf der Hand, juristisch gibt es dagegen kaum größere Fälle. Das ist etwas schade, dreht sich das Anwaltsteam doch so etwas arg um sich selbst. Die große Gefahr von außen fehlt dieses Mal etwas. Für die 7 Punkte reicht es trotzdem noch, weil die vertraute Wohlfühlatmosphäre durch die ganzen Wechsel kaum Schaden genommen hat.

Unorthodox (Staffel 1 / 4 Folgen – Netflix) – 7 von 10

Inspiriert von einer wahren Begebenheit steht mit Esty (Shira Haas) eine Jüdin im Zentrum, die in den USA in einer ultra-orthodoxen Gemeinde aufgewachsen ist und dieser schließlich Richtung Berlin entflieht, um der erdrückenden Gemeinschaft zu entkommen und ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Ihr Mann (Amit Rahav) und dessen Cousin (Jeff Wilbusch) folgen ihr und versuchen sie wieder zurück zu holen. Mit dieser Serie kann man tatsächlich in eine fremde Welt eintauchen, in die der ultra-orthodoxen Juden. Dem wird Estys (laut Wikipedia) fiktive Ankunft in Berlin entgegen gestellt. Zu Hause die streng konservative, abgeschottete Gemeinschaft, hier das weltoffene und bunte Berlin, in dem sie sofort und ohne Probleme Anschluß findet. Letzteres wirkt fast etwas zu kitschig einfach und ist daher in der Botschaft etwas zu einseitig, tut der gesamten Faszination für die Mini-Serie aber kaum weh.

The Walking Dead (Staffel 10 / 15 Folgen – FOX Serie) – 6 von 10

Zombies 2: Nach dem blutigen Finale der letzten Staffel beruhigt sich der Konflikt, aus dem die Flüsterer als Sieger hervor gegangen sind, erst einmal. Unsere Gruppe, in der mittlerweile Daryl (Norman Reedus) und Michonne (Danai Gurira) die Führung haben, sortiert sich langsam neu und versucht, die Verteidigung zu stärken. Carol (Melissa McBride) ist damit nicht ganz einverstanden. Wenn man die Serie weiter mit Civilization mit Zombies vergleicht, haben wir nun langsam das Mittelalter erreicht. Neu in dieser Staffel sind Psychosen und Wahnvorstellungen. Befindet sich ein Verräter unter ihnen? Sie sind also sehr mit sich selbst beschäftigt, bis jemand Negan (Jeffrey Dean Morgan) aus seinem Gefängnis flüchten lässt, damit sich das Blatt wieder wendet. Ich muss es einfach so sagen: Eigentlich schaue ich die Sendung nur noch wegen Negan, seine Folgen sind die Highlights der Staffel, die anderen Charaktäre sind mir in zunehmenden Maße egal. Und Negan darf in dieser Staffel endlich mal wieder so richtig ran. Der Rest plätschert weiter seicht vor sich hin.

Knapper Sieg für die Anwälte also! Der Ausblick auf den Mai ist mit Vorsicht zu genießen – Corona-bedingt kann es da schnell zu Verschiebungen kommen, wenn das Material nicht rechtzeitig bei den Sendern und Anbietern eintrifft. Immerhin haben die Synchronstudios wohl langsam wieder die Arbeit aufgenommen.

Angekündigt ist im Moment: Gleich ab dem 1. gibt es Hollywood auf Netflix mit Jim Parsons vor und Ryan Murphy hinter der Kamera. Am 8. startet mit Mayans MC der Ableger von Sons of Anarchy auf Sky Atlantic. Das finnische Bordertown kommt am 11. mit der 3. Staffel zurück zu Netflix. Ebenfalls dort wird wahrscheinlich ab dem 17. die Serien-Adaption von Snowpiercer zu sehen sein, mit wöchentlich neuen Folgen. Noch mal Sky Atlantic: The Plot Against America startet dort am 20. Ab dem 28. Mai bekommt Syfy Besuch von der Vagrant Queen, einen Tag später startet auf Netflix mit Space Force eine neue Workplace-Comedy.

*** Wie geht’s dem KSC? ***

Bilanz: 0 Spiele. So konnte man wenigstens auch nicht verlieren.

Die größeren Probleme gibt es zur Zeit sowieso mal wieder außerhalb des Platzes. Wenn sie nicht spielen, gibt es kein Geld – weder vom Fernsehen, noch von den Zuschauern. Und so wurden Diskussionen um eine selbst verwaltete Planinsolvenz geführt. Als die TV-Sender dann doch noch Geld als Vorleistung überwiesen haben, hat sich die Situation etwas entspannt – die Insolvenz-Diskussionen blieben aber. Am 15. Mai soll der weitere Weg bei einem Mitgliedervotum entschieden werden. Online natürlich

*** Musik ***

Besuchte Konzerte: 0 (Dabei waren eigentlich vier geplant, aber sie fielen aus bekannten Gründen aus. Dafür habe ich einige Live-Stream verfolgt, namentlich von Frank Turner, John Allen, Beans on Toast und Lola Marsh. Das ist eigentlich echt ganz nett, aber man muss trotzdem einfach sagen, sie sind leider nicht annäherend ein Ersatz für ein echtes Konzert).

Zu den Tippes des Monats: Wer auf dunklem Blues und Folk steht, sollte mal bei Me And That Man vorbei hören. Hier ist ein neues Album erschienen unter dem Namen New man, new songs, same shit, der so auch direkt von Twitter hätte sein können. Der Gesang stammt dabei von verschiedenen Gästen, die sonst eher einem härteren Segment zugeordnet werden können. In der Summe macht das ein recht abwechslungsreiches Album. Burning Churches zeigt das Konzept ganz schön.

Der Musikexpress hat zur Zeit ein Angebot draußen und verschleudert drei Ausgaben seines Magazines für einen Zehner! (Der Rolling Stone macht übrigens im Moment das gleiche Angebot.) Ein sehr fairer Preis, da habe ich direkt zugeschlagen und das erste Heft dann schön im Park gelesen, nach dem das in Bayern auch endlich offiziell erlaubt wurde.

Im Heft bin ich dann über den Hinweis zu einer Band namens Sheer Mag gestolpert. Deren zweites Album A Distance Call ist bereits im Vorjahr erschienen, sie werden aber immer noch als neue Rockband-Hoffnung bezeichnet, deren Stärke auf der Stimme von Frontfrau Christina Halladay liegt. Der Song Blood From A Stone strahlt dabei, wie auch das komplette Album, eine gewisse 1980er Stimmung aus.

*** Krieg und Frieden ***

Fertig! Ich bin fertig! Das Fazit zu dem Mammutwerk folgt in wenigen Tagen…

*** Linktipps ***

Ein paar Lesetipps aus den Weiten des Internets:

Welches Menschenbild vermitteln uns die sozialen Netzwerke? Die Diskussion um Vor- und Nachteile der sozialen Medien ist immer wieder interessant – dieses Mal etwas vom The Fashionable Blog.

Unser innerer Trump: Sascha Lobo, dem man nun wirklich nicht immer zu stimmen muss, über das Phänomen, dass in der Krise jeder schon immer Recht gehabt habe.

Münchens Rockmusik-Veranstalter am Abgrund: Die SZ über die Krise der Clubbetreiber in München – aber mit Sicherheit auch übertragbar auf andere Großstädte.

Die absurde Zukunft unserer Gegenwart: Der Wortvogel über einige Zukunftsprognose der Vergangenheit.

Über das Schreiben, meins und meine Bücher: Luise über die Arbeit an ihrem zweiten, autobiografischen Roman.

Dein neuer Putzplan – und wie du ihn einhältst: Ines hat eine Putzliste aufgestellt und wie sie ihn einhalten kann. Für mich ist es die Liste der Schande.

Dalgona Coffee – der Trend aus Südkorea: Bekanntermaßen mache ich mir ja nichts aus Kaffee. Aber vielleicht einer meiner Leser? Dann bietet euch Ella Maria die Möglichkeit, um auf den neusten Trend mit auf zu springen.

Verantwortlichkeit in den Zeiten von Corona: Was nicht schwarz ist, muss nicht weiß sein: Und nochmal der Wortvogel, dieses Mal mit einem fantastischen Kommentar zur aktuellen Situation. Dringende Lese-Empfehlung!

*** Foodpic des Monats ***

Restaurants bieten immer noch ausschließlich To-Go an. Auswärts essen ist also nicht drin, selbstkochen ist angesagt. Das bekomme ich recht gut hin, nur für die 7 Tage die Woche reichen meine Kenntnisse und meine Muße nicht so ganz aus, so dass ich doch 1-2 mal die Woche durch geliefertes und abgeholtes Essen die heimische Küche aufwerten muss. Wenn das alles vorbei ist, kann ich wohl einen Food-Guide zu meinem Viertel schreiben, sollten genug Restaurants diese schwierige Zeit überleben.

Zurück zum Thema: Die Wahl fiel in dieser Kategorie auf etwas selbst gekochtes. Diese Schweinelendchen in Rahmsauce waren tatsächlich so lecker wie es das Bild hoffentlich verspricht. Hochwertige Lebensmittel und mit ordentlich Sahne funktionert halt immer! Die Spritzer rund um die Pfanne bitte ich zu entschuldigen – das Anbraten hatte anscheinend seine Spuren hinterlassen.

*** Frage des Monats ***

Da es mit Krieg und Frieden nun zu Ende ist, bräuchte ich Tipps für den nächsten Roman. Es sollte dieses Mal etwas leichteres und unterhaltsameres sein. Gerne auch etwas, wenn nicht sogar deutlich, kürzer. Was würdet ihr empfehlen?

Und das war’s für diesen Monat. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und passt auf euch auf!

4 Kommentare

  • Nicole

    Puh wenn ich das so lese bin ich wieder froh, dass ich bei „The Walking Dead“ ausgestiegen bin. Wieso Carol da noch mitspielt, ist mir eh ein Rätsel, die hat mich damals schon (vor S7, soweit bin ich gekommen) genervt :D. Ansonsten möchte ich mir von deinen Serien noch „The Englisch Game“ und „Unorthodox“ reinziehen, aber jetzt werde ich erstmal mit „Westworld“ anfangen und ich habe so meine Freude an „Upload“, dass mir einige Lacher entlockt. Hach „The Sixth Sense“ da muss ich gleich an „Ich sehe tote Menschen“ denken, den habe ich natürlich auch gesehen, einer meiner liebsten Horrorfilme – bis heute :).

    Dankeschön für dein liebes Kommentar.
    Bisher sind die Kritiken für Hollywood ja vielversprechend – wobei mich das nach dem Trailer und mit dem Cast nicht unbedingt überrascht :D. Also ich habe „The Nun“ wie gesagt gesehen, fand den auch nur mittelmäßig bzw. solide. Man hätte sich den Film an sich aber auch sparen können, weil es halt überhaupt keine Antwort auf die Entstehung der Figur gibt.

    • Nummer Neun

      Und Daryl finde ich genau so nervig und unnötig. Zu den Figuren gibt es einfach nichts mehr zu sagen und die meisten der neuen Figuren sind furchtbar uninteressant. Da schau lieber weiter Westworld 🙂 Oder The New Pope – das hat auch so seine guten Momente.

  • Stepnwolf

    Bei „The Walking Dead“ bin ich mittlerweile raus. Selbst Megan konnte mich nicht länger halten…
    „Mayans MC“ steht auf jeden Fall auf meinem Serienzettel. Mal schauen, wie man sich hier vom Original abgrenzt und ob das dann auch interessant genug erzählt wird.

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