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[Wales] Themenmonat

Wie schnell so eine Woche doch rum ist! Am späten Nachmittag bin ich wieder in München gelandet. Mit im Gepäck: Knapp 300 Fotos aus 7 Tagen Wales! Aus diesem Grund mache ich es wie Arte und rufe einen Themenmonat aus: Hier wird sich im Oktober mehr oder weniger alles rund um Wales drehen.Ihr könnt euch daher auf meinen Reisebericht aus Cardiff, Swansea und von der Halbinsel Gower freuen. Außerdem war ich in Cardiff bei der Rugby-WM und habe dort unter anderem das Heimteam gesehen. Darüber hinaus kommt in diesem Monat eine der bekanntesten Indie-Rockbands aus Wales nach München: Die Stereophonics treten hier auf. Und schließlich hoffe ich, noch einen Roman fertig zu bekommen, der ebenfalls in Wales spielt. Viel vor also.Aber um das schon mal vorweg zu nehmen: Der Urlaub war toll. Organisatorisch hat alles geklappt – was mich sehr gefreut hat, weil ich vorher ziemlich am verzweifeln war, wie ich die Flüge, die beiden Rugby-Spiele mit den überteuerten Hotels an diesen Tagen und eine möglichst interessante Tour unter einen Hut bringen sollte. So musste ich mich letztlich auf Südwales beschränken, was aber eine gute Entscheidung war, schließlich sollte es ja auch etwas Erholung sein. Allerdings habe ich es so nicht in den Norden in den Snowdonia Nationalpark und auch nicht nach Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch geschafft. Aber so sah ich mit Cardiff eine tolle Stadt, hatte interessante Spiele bei der WM und habe schöne Tage an der Küste verbracht. Es hat noch nicht einmal geregnet!Nur über das Essen müssen wir noch mal reden. Der Besuch letztes Jahr in London hatte ja meine Vorurteile über das englische Essen doch ziemlich auflösen können. Aber nun in Wales waren sie wieder zurück. So oft, dass das Essen recht geschmacklos war. Und ich war in Pubs (wo es mich bis zum Schluß verwirrt hatte, das Essen an der Bar zu bestellen), Imbissen und richtigen Restaurants. Diese Beilagen! Es gab Nudeln – mit Pommes! Fish & Chips mit mehr Panade als Fisch. Und ständig diese grünen Erbsen des Grauens! Richtig zufrieden war ich mit dem Essen eigentlich nur bei Wagamama (aber das kannte ich ja schon aus Amsterdam) und bei Ask Italian (auch nur eine Kette, aber die Lasagne war gut).Und zur Einstimmung auf den Themenmonat nun noch etwas Musik. Das Lied verbinde ich mit einem der skurrilsten Moment in meinem Urlaub. Vor dem Start des Spiels bei der Rugby Weltmeisterschaft erhoben sich (fast) alle der knapp 70.000 Zuschauer von ihren Plätzen, um mit voller Inbrust bei Delilah von Tom Jones mitzusingen. Einfach so, aus tiefster Überzeugung.

In diesem Sinne: Auf einen schönen Oktober und falls ihr noch weitere Ideen für den Themenmonat habt, dann könnt ihr die gerne in den Kommentaren mitteilen oder bei euch im eigenen Blog aufgreifen.

2 Kommentare

  • bknicole

    Puh das Essen sieht nun auch auf dem Bild nicht so ansprechend aus, schade, dass es dir nicht so geschmeckt hat, bis auf die 2 Ausnahmen. Bin aber schon sehr gespannt auf deine Posts zu Wales ;).

    Die erste Staffel war halt wirklich so stark, weil man da noch Kings Buch gefolgt ist und das ganze auf eine Staffel auslegen wollte. Wie gesagt wären sie dabei geblieben, wäre das sicherlich alles sehr interessant geworden, aber man hat ja dann schon recht früh den ganzen Plan umgeworfen. Die 2.Staffel war für mich auch echt ein Graus xD. Aber ich wollte halt unbedingt wissen, warum die Kuppel da ist und bin nun auch nach 3.Staffeln nicht schlauer.

    • Nummer Neun

      Jaja das Essen – da können die Waliser ihre Verwandtschaft zu England nicht abstreiten!

      Aber beruhigt mich, dass ich anscheinend nicht mehr so viel bei Under The Dome verpasst habe.

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