Frank Turner in Amsterdam

Der Anlass für den Ausflug nach Amsterdam war das Frank Turner Konzert, das er dort in ganz kleinem Rahmen geben wollte, ohne Begleitband. So unrealistisch, wie es war, aber wir hatten dafür zwei Tickets. Und so standen wir dann am Freitag Abend in kleiner Schlange vor dem Backstage Hotel in Amsterdam, warteten auf den Einlass, und landeten dann schließlich in zweiter Reihe an der Seite in der überschaubaren, aber spannenden Location. (Hier ein Bild, das nach dem Konzert entstanden ist)Pünktlich um 20:30 ging es los. Frank Turner bahnt sich seinen Weg durch das Publikum, schnappte sich seine Gitarre und startete mit The Angel Islington das Konzert. Und spätestens mit dem zweiten Song, Get Better, hatte er den Saal. Selbst hatte er auch sichtlich Spaß daran, erzählte viele kleine Geschichten zu den Songs und konnte wesentlich spontaner sein als bei seinen Konzerten mit den Sleeping Souls. Hier spielt er Glorious You vom neuen Album. Wie so oft kommt ein youTube-Clip dabei nicht an das Konzert-Feeling heran, aber es ist ein netter Eindruck, den man dadurch erhalten kann.

Die Setlist war mit 24 Songs äußerst umfangreich, orientierte sich aber grob an der seiner Band-Tour. Angereichert wurde sie mit vielen kleinen, alten Songs, die auch mir nicht mehr geläufig waren. Auch einige Cover-Songs waren dabei – besonders zu erwähnen dabei Bat Out Of Hell von Meat Loaf, bei der er im Refrain dann zu Spingsteens Thunder Road wechselte und die Vermutung äußerte, es würde sich dabei um ein und die selbe Person handeln.Die Highlights zu nennen ist allerdings etwas schwierig. Da könnte ich so viele Titel aufzählen, dass ich gleich fast die ganze Setlist kopieren könnte. Nein, das besondere an diesem Abend war tatsächlich die kleine Location, der gut gelaunte Frank Turner und das textsichere Publikum. Es war ein Riesen-Spaß.

Nach dem Konzert blieben wir noch für ein paar Bier an der Bar, versuchten, am reich beschriebenen Mobilar ein paar bekannte Bands zu entdecken, plauderten noch kurz mit Frank und sicherten uns ein Erinnerungsfoto. Es war ein mehr als gelungener Abend. Gänsehauterinnerungen inklusive.

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5 Responses to Frank Turner in Amsterdam

  1. bknicole says:

    Wie immer kenne ich den Künstler leider nicht ,aber habe in die Videos reingehört und seine Stimme gefällt mir echt super. Er kommt auch sehr symphatisch rüber und generell sind so Konzerte im kleineren Rahmen sowieso viel schöner. Da kommt einfach viel eher diese Gemeinschafts Stimmung auf und der Künstler kann besser auf das Publikum eingehen.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Das spricht definitiv nicht für den Film ;) . Aber es freut mich echt zu hören ,dass da auch jemand Probleme mit hatte, den alle Menschen um mich herum hatten das ja gar nicht und mir noch vorgeschwärmt wie leicht der doch auszusprechen ist. Bei mir heißt das Ouija Bord nun einfach: Das Bord.

  2. Linz says:

    Das wird bestimmt eins dieser Konzerte gewesen sein, von dem man noch in Jahren begeistert berichtet. Was für eine tolle Location! :) Ich schätze diese kleinen und persönlichen Shows sehr, umso größer ist dann der Seufzer meinerseits, wenn ich sehe, dass Band XY wieder in irgendeiner riesigen Halle spielen.

    Ach, und ein verspätetes Dankeschön für die Glückwünsche zum Bachelor, es gab doch tatsächlich eine Rose, RTL war aber (zum Glück) nicht da ;)

  3. Seb says:

    Sehr cool! Genau sowas meinte ich mit meinem Post! (Danke fürs Verlinken! ;-) )

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