Aretha Franklin (1942-2018)

Ich will mich jetzt nicht als großer Aretha Franklin Fan verkaufen, der bin ich nämlich nicht. Aber wenigstens besitze ich ein Album von ihr, erst im vergangenen Jahr gekauft. Auf dem wurden einige ihrer größten Stücke mit dem Sound des Royal Philharmonic Orchestras unterlegt. Ich höre es ab und an ganz gerne, auch wenn die allgemeinen Kritiken auf speziell dieses Album oft nicht die besten waren.

Aretha Franklins Musik ist zeitlos und ihre Stimme wohl über alle Zweifel erhaben. Sie war schon immer da. Sei es ganz früher, als ich als kleiner Junge noch die Bundesliga im Radio gehört habe und die Sendung musikalisch immer wieder von Oldies unterbrochen wurde, sei es in der Fernseh-Werbung oder auch als Soundtrack in Film und Serien: Man kam immer wieder mit ihrer Musik in Berührung. So wie bei den Beatles oder den Rolling Stones war es auch auch bei ihr schwer, sich ihrer Musik zu entziehen. Zwar hat Soul-Musik für mich bei weitem nicht die gleiche Bedeutung wie Rockmusik, ihre einzigartige Stellung für die Musikwelt ist aber auch mir bewußt. Während es bei den Männern immer den Prototyp des Rockstars gab, gibt es bei den Frauen die Diven, für die sie ein Stück weit die Vorlage gegeben hat.

Von den Kritikern geliebt, kommerziell erfolgreich – eine Mischung, die es heute nicht mehr ganz so häufig gibt.



Aretha Franklin starb in der vergangenen Woche im Alter von 76 Jahren.

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