John Allen, Backstage, 2017

John Allen ist mittlerweile ein fleißiger Tourer. Er ist dauernd im deutschsprachigen Raum und ab und an auch darüber hinaus unterwegs, seine 500. Show folgt im Laufe des Jahres. In München ist er mit Sicherheit auch mindestens jährlich zu sehen. Trotzdem habe ich ihn seit März 2015, als er mit seiner Begleitband auf Tour war, nicht mehr live gesehen. Sein Friseur offensichtlich auch nicht, Haare und Bart sind seit dem deutlich länger geworden, die Stimme ist aber immer noch die gleiche.

Dieses Mal war John Allen alleine unterwegs, nur begleitet von seiner Gitarre und ein paar kleinen Geschichten, die er rund um seine Songs erzählte. Mehr brauchte es auch nicht, um den Anwesenden einen schönen Abend zu bereiten. Die Songs der Alben Sophomore und Ghosts bildeten die Basis der Setlist, angereichert wurde das ganze mit zwei Coversongs: Born To Run (yeah!) von Bruce Springsteen und American Girl – ich musste hinterher erst fragen, von wem der Song war, weil ich wusste, ich kannte ihn, aber nicht, woher. Also, der Song war von und zu Ehren von Tom Petty, ich hatte aber eher die Coverversion der Goo Goo Dolls im Kopf. Nun ja.

Zurück zu seinen eigenen Songs, die können sich ja auch sehen lassen. So düster, wie er immer sagt, war das Set dann doch nicht. Mit der Zeit wurde es immer lebhafter. Zum Highlight entwickelte sich Home, anscheined mittlerweile sein bekanntester Song, bei dem auch das Publikum lauthals mitsingen kann. Und am Ende hatten alle Hunger auf Cheesburger.


Das Konzert war wieder viel zu schnell vorbei. So unspektakulär wie es war, so bodenständig war es auch. Einfach ein paar Bier trinken in entspannter Atmosphäre und dazu die Musik und die kleinen Geschichten hören mit der tollen Stimme – das könnte gerne immer so weiter gehen. Aber eins ist sicher: Die nächste Tour kommt bestimmt.

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2 Responses to John Allen, Backstage, 2017

  1. bknicole says:

    Ein weiterer Künstler den ich nicht kenne, aber echt gut finde. Ich mag solche Singer / Songwriter total gerne, vor allem weil die halt Live auch noch richtig gut singen können. Glaube ich dir also, dass da weniger mehr war und man einfach schön entspannen konnte bei guten Getränken und Essem.

    Ich habe mittlerweile ja schon wieder gemischte Meinungen gehört, denn einige nerven wohl die typischen Dramahandlung abseits von Freddie Highmores Figur, aber man kann auch an allem irgendwas zum Meckern finden. Ich bin ja eigentlich, abseits von Greys Anatomy und Doctors Diary, ebenfalls kein Fan von Arztserien, aber ich bin halt ebenfalls ein Fan des Hauptdarstellers und würde deshalb gerne reinschauen.

    • Nummer Neun says:

      Dann schau ihn dir mal an, wenn er in der Nähe spielt. Für das Konzert hatte ich jetzt ich glaube 11€ bezahlt, ist also preislich in der Höhe einer Kinokarte.

      The good Doctor wird irgendwann auf Sky 1 laufen, ich bin mir aber auch noch nicht sicher, ob ich dann mal reinschauen soll. Erfolgreich ist die Serie ja in den USA.

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