London im Juli 2017

Die jährliche Geschäftsreise nach London bedeutet meist, sehr viel Zeit im großen Londoner Büro verbringen, Leute persönlich zu begegnen, mit denen man sonst nur per Mail oder am Telefon Kontakt hat und abends zum zwanglosen Networken mit den Kollegen essen gehen, die Firma zahlt. Mehr ist meist nicht.

In diesem Jahr konnte ich mir aber ein wenig Freiraum schaffen, in dem ich am Sonntag bereits einige Stunden früher angereist war, wir das Teamessen bereits an diesem Abend machten und ich so den Montagabend noch zur freien Verfügung hatte. So konnte ich etwas durch Covent Garden schlendern und mich am Montag mit einer Freundin in der Nähe der Tower Bridge zum Essen treffen.

Untergebracht war ich diesem Mal im Radisson Blu in der Mercer Street. Teuer, wie man es von London kennt, aber dafür nur ein paar Fußminuten vom Büro entfernt. Das Zimmer war okay, die Klimaanlage funktionierte, die Dusche war fantastisch und das Frühstücksbuffet überschaubar, aber liebevoll hergerichtet.Ich hatte mal wieder Glück mit dem Wetter, es war schön warm und sonnig – es fing erst an zu regnen, als ich am Dienstag in der Bahn zurück nach Heathrow saß. Und dabei dachte ich mir, London ist doch wirklich immer wieder schön – aber etwas mehr Zeit würde nicht schaden.

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